Aussage von Taylor Swift: Grapscher war kein Versehen

Taylor Swift zusammen mit ihrem Anwalt und ihrer Mutter

Um ein Missverständnis oder Versehen habe es sich eindeutig nicht gehandelt: "Die ersten Millisekunden dachte ich, das muss ein Fehler sein, also bewegte ich mich schnell weg, damit seine Seite nicht mehr meinen Hintern berührt". Swift beschuldigt den DJ und Radiomoderator David Mueller, sie 2013 vor einem Konzert backstage am Po begrapscht zu haben. "Aber er hat nicht losgelassen". Und weiter: "Es war auf jeden Fall ein Grapscher, ein sehr langer Grapscher". Er hat nicht meinen Arm angefasst. "Er hat meinen nackten Po angefasst".

Hintergrund des Prozesses ist ein Vorfall vor über vier Jahren.

Muellers Behauptung, er habe mit seinen Knöcheln möglicherweise ihre Rippen berührt, ließ die 27-Jährige nicht gelten: "Er hat nicht meine Hand angefasst".

Kläger im aktuellen Prozess ist nicht die Sängerin, sondern Mueller - er will Schadensersatz, weil ihn die Vorwürfe seinen Job gekostet haben. Die Sängerin klagte daraufhin wegen Missbrauchs und Körperverletzung.

Mueller macht Swift für das Ende seiner gutbezahlten Karriere verantwortlich und fordert wegen der bisherigen und künftiger Verdienstausfälle drei Millionen Dollar (rund 2,5 Millionen Euro) von ihr.

Swift zeigte sich empört über Muellers Schritt. Auf die Frage, ob sie diese Untätigkeit kritisch sehe, betonte Swift: "Nein, ich sehe es kritisch, dass ihr Klient meine Hand unter meinen Rock gesteckt und meinen Hintern gepackt hat". Dass Swifts Management damals nicht die Polizei verständigte, sondern Muellers Arbeitgeber, erklärte ihre Mutter Andrea Swift am Mittwoch mit deren Wunsch, den Vorfall lieber nicht an die große Glocke zu hängen.

Swift blieb am Donnerstag bei ihren Vorwürfen. "Ich war so verärgert, dass ich mich übergeben habe und gleichzeitig hätte heulen können". Bis die Jury ein Urteil fällt, wird es aber voraussichtlich noch eine Woche dauern.

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