Dax rutscht kurz unter 12 000 Punkte

Frankfurt Nordkorea Krise lässt Dax zurückfallen

Die politische Unsicherheit hat am Donnerstag weiter auf die Stimmung an den Börsen gedrückt.

Richtiges Kaufinteresse sehe anders aus - und komme auch in einer anderen Jahreszeit, kommentierten die Experten vom Börsenstatistik-Magazin Index Radar mit Blick auf den generell trendarmen Sommer. Ein Analyst bemängelte das schwache Umsatzwachstum aus eigener Kraft. Insgesamt bereitet der harte Wettbewerb den Henkel-Anlegern Sorgen.

Die Titel des Stahl- und Industriekonzerns Thyssenkrupp dagegen waren auf der Sonnenseite des Dax. Bei den Anlegern stiessen die Resultate für das dritte Geschäftsquartal auf mehrheitlich positive Resonanz. Am Ende eines schwankenden Tages rückten sie an der Index-Spitze um 0,82 Prozent vor. Ein früher Anstieg um mehr als 4 Prozent verblasste aber - auch deshalb, weil der Markt weiter vergeblich auf eine Lösung für das europäische Stahlgeschäft wartet.

Schwächster MDax-Wert mit einem Abschlag von 6 Prozent waren nach Quartalszahlen die Aktien des Kupferherstellers Aurubis. Ähnlich trübe ging es nach der Zahlenvorlage bei den Papieren des Versicherers Hannover Rück und des Spezialchemie-Konzerns Lanxess zu: sie verloren fast 5 Prozent respektive 3,3 Prozent. Ströer dagegen schafften es mit 4,7 Prozent Plus an die MDax-Spitze. "Es wird nun ganz schwer, die Jahresziele noch zu erreichen", sagte ein Börsianer. Den Technologieindex führte Evotec (+8 Prozent) an. Der Technologiewerte-Index TecDax gab um 0,13 Prozent auf 2279,82 Zähler nach. Das entspricht einem Minus von 0,59 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1868 US-Dollar festgesetzt. Im frühen Handel hatte der Dax noch bis auf 12 336 Punkte zugelegt und den Rückenwind vom Freitag gespürt, als ein guter US-Arbeitsmarktbericht und der gleichzeitig nachgebende Euro deutlich angetrieben hatten. Der Bund Future rückte um 0,02 Prozent auf 163,29 Punkte vor. Die Gemeinschaftswährung wurde gegen Mittag mit 1,1814 US-Dollar gehandelt.

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