Rumänien und Bulgarien haben die meisten Teenager-Mütter in EU

In der Schweiz waren 4,6 Prozent 40 Jahre alt oder älter - 16 Frauen gebaren ihr erstes Kind gar erst im Alter von 50 Jahren oder älter. Damit liegt er auch unter dem EU-Durchschnitt von vier Prozent. Das geht aus Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat von 2015 hervor, die gestern veröffentlicht wurden. Denn im Durchschnitt sind die europäischen Frauen 29 Jahre alt, wenn sie ihr erstes Kind bekommen.

Mehr als jede zehnte Mutter in Rumänien und Bulgarien ist bei ihrer ersten Geburt im Teenager-Alter. Dort liegt ihr Anteil bei weniger als 2 Prozent der Erstgeburten. In Ungarn (9,0 Prozent), der Slowakei (8,4 Prozent), in Lettland (5,5 Prozent), Grossbritannien und Litauen (je 5,4 Prozent) sowie Polen (4,8 Prozent) ist der Anteil hingegen hoch. Die wenigsten Teenie-Geburten meldeten Italien, die Niederlande, Slowenien, Dänemark und Schweden. Dabei fällt auf, dass es sich außer Luxemburg um die Länder an der Peripherie der EU handelt, die am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen waren. Im selben Zeitraum hat sich die Geburtenrate bei Frauen ab 40 fast verdoppelt - der Anteil an den Gesamtgeburten ist sogar von 3,2 auf 7,4 Prozent gestiegen. In der Schweiz waren die Frauen am häufigsten (bei 37,4 Prozent der Geburten) zwischen 30 und 34 Jahre alt.

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