Erklärung für Kündigung bei Bayern | Müller-Wohlfahrt kritisiert Pep Guardiola hart

Müller-Wohlfahrt spricht erstmals über Guardiola-Zoff

So gut haben wohl nicht alle immer über ihn gesprochen, jedenfalls gab es in der Zeit, als Pep Guardiola Trainer in München war, eine Reihe von Unstimmigkeiten.

Der ehemalige Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat sich zu seinem Aus beim Rekordmeister geäußert und dabei nicht mit Kritik am damaligen Trainer Pep Guardiola gespart.

Müller-Wohlfahrt, geboren als Hans-Wilhelm Müller in Leerhafe in Ostfriesland, seit der Heirat mit Ehefrau Karin auch mit doppeltem Nachnamen, hätte Pfarrer werden und die Gemeinde seines Vaters Diederich übernehmen sollen. Müller-Wohlfahrt attackiert in Folge den Star-Trainer auch scharf: "Als Arzt habe ich die Verantwortung für die Gesundheit der Spieler und nicht der Trainer". Das Vertrauensverhältnis sei zerstört, ließ "Mull" durchblicken. Bei den Münchnern leiden derzeit viele Spieler an Muskelverletzungen. Auch an ein Ende seiner Tätigkeit beim DFB-Team denkt Müller-Wohlfahrt nicht. Müller-Wohlfahrt begann 1977 als Sportmediziner beim FC Bayern, der ihn damals von Hertha BSC Berlin abwarb. Damals spielten in München unter anderem die Herren Maier, Müller, Hoeneß und Rummenigge. Bei den Spielern des FC Bayern blieb es nicht, "Mull" bekam sie alle in die Finger.

Wegen derartiger Äußerungen ist Müller-Wohlfahrt bei Kollegen nicht unumstritten. Travis Tygart, Chef der US-Anti-Doping-Agentur, bezeichnete den Einsatz des Präparats mal als "Frankenstein-Experiment". Selbst eine erneute Zusammenarbeit mit dem Klub schließt er nicht mehr aus: "Ich habe den Verein wissen lassen, dass ich bereit bin, in schwierigen Fällen zu helfen". Dass er am Sonnabend bereits 75 Jahre alt wird, ist sicherlich ein Irrtum.

Related:

Comments

Latest news

Zwei Demonstranten in Kenia erschossen
Bewaffnete kenianische Polizisten in Nairobi gehen an brennenden Barrikaden vorbei, die Demonstranten angezündet haben. Nach den Wahlen 2007 hatte es blutige Zusammenstöße gegeben, bei denen mehr als 1000 Menschen getötet wurden.

Martin Schulz: E-Auto-Quote soll Antwort auf Dieselskandal sein
Das Ministerium von CSU-Politiker Alexander Dobrindt wollte sich nicht festlegen, welche Antriebsart die Zukunft prägen könnte. Der Forderung ihres SPD-Herausforderers Schulz schloss sie sich zunächst nicht an - ließ aber auch nicht widersprechen.

Niedersachsen-CDU hat keinen Spitzenjob für Elke Twesten
Demnach informierte Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann die Kanzlerin am Vortag der Wechselankündigung telefonisch. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf ein internes Schreiben.

Gladbach und Leverkusen kommen im DFB-Pokal mit Mühe weiter
Im Zweitliga-Duell zwischen Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig setzten sich die Gastgeber 2:1 (0:0) durch. Gladbachs Trainer Dieter Hecking entschied sich erst spät für einen Spielerwechsel: Er brachte in der 67.

Twestens Skandal-Wechsel zur CDU: Merkel soll davon gewusst haben
Danach hat der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann die Kanzlerin am Vortag telefonisch informiert. Nach dem Wechsel Elke Twestens von den Grünen zur CDU hat Weil in Niedersachsen keine Mehrheit mehr.

Other news