Gladbach mit Mühe weiter - Kiel gewinnt Zweitliga-Duell im DFB-Pokal

Siegtreffer Marvin Ducksch erzielt das 2:1 gegen Braunschweig

Deutschland. Cup. 1. Runde: Rot-Weiss Essen (Regionalliga) - Borussia Mönchengladbach (mit Sommer, Elvedi und Zakaria, ohne Drmic/verletzt) 1:2 (1:0). Außerdem sind Kiel und Dresden weiter.

Berlin - Borussia Mönchengladbach hat mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Gladbach drehte beim Viertligisten Rot-Weiss Essen einen 0:1-Rückstand spät und gewann 2:1 (0:1). Holstein Kiel (2.) - Eintracht Braunschweig (2./ohne Decarli und Khelifi/beide nicht im Aufgebot) 2:1 (0:0). Die Werkself kam am Freitag dank des 3:0 (0:0) nach Verlängerung beim tapfer kämpfenden Drittligisten Karlsruher SC weiter. Erst in der Verlängerung machte sich die Erfahrung der Bayer-Profis bezahlt, die mit schnellen Treffern die Badener im strömenden Regen überrumpelten und erst dann für ein standesgemäßes Ergebnis sorgten. Dominik Kohr (93.), Joel Pohjanpalo (99.) und der in der 72. Minute für Admir Mehmedi eingewechselte Leon Bailey (105.) retteten die Ehre des Bundesligisten.

Mit viel Kampf und etwas Glück nahmen die Gladbacher ihre Auftakthürde an der Essener Hafenstraße. Bis zur 79. Minute hatte die Borussia in Rückstand gelegen, dann drehten die Joker Jonas Hofmann und Raffael das Spiel innerhalb von nur vier Minuten.

Gladbachs Torhüter Yann Sommer wurde in der 29. Minute von seinen Vorderleuten im Stich gelassen, als Benjamin Baier das 1:0 erzielte. Nachdem Ken Reichel in der ersten Spielhälfte noch die große Chance zum Braunschweiger 1:0 per Foulelfmeter vergeben hatte, schoss Christoffer Nyman die Eintracht kurz nach dem Seitenwechsel in Front (48.), Dominick Drexler (71.) glich per Foulelfmeter aus. Zuvor hatte der Braunschweiger Joseph Braffo die Rote Karte gesehen. Dejan Bozic (6.) brachte die Gastgeber, die ihr Heimspiel wegen Umbaumaßnahmen im eigenen Stadion im 430 Kilometer entfernten Zwickau austragen musste, früh in Führung. Erich Berko (11.) und Philip Heise (49.) drehten die Partie für den Zweitligisten. In den ereignisreichen Schlussminuten glich zunächst Dimitrios Popovits (80.) aus, ehe Aias Aosman (84.) Dresden erneut nach vorne schoss.

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