Trump: "Militärische Lösungen" für Nordkorea bereit

Guam Nordkorea

Als Grund für das Sondertreffen gelten neben den jüngsten nordkoreanischen Raketentests auch die eskalierenden Spannungen zwischen Trump und der Führung in Pjöngjang. Der Präsident habe spontan auf eine Reporterfrage reagiert, berichtet die Zeitung. Zwar repräsentiert das Blatt nicht die Politik der Regierung, doch das weit verbreitete Staatsmedium hat großen Einfluss. "Militärische Lösungen sind nun voll einsatzfähig, wir stehen Gewehr bei Fuß, sollte Nordkorea unklug handeln", schrieb Trump am Freitag auf Twitter. Im Gegenteil: Die Bemerkung sei sogar "vielleicht nicht scharf genug" gewesen, sagte der US-Präsident am Donnerstag in seinem Urlaubsdomizil in Bedminster (New Jersey) weiter. Das kommunistisch regierte Land solle sich lieber zusammenreißen, andernfalls sei es in Schwierigkeiten, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten und von denen niemand gedacht habe, dass sie möglich seien. Er (Kim Jong Un) war über das normale Maß hinaus sehr drohend. "Mit mir kann er das nicht machen", sagte Trump.

Endlich. Nach wochenlangen Verhandlungen mit den USA hat China im UN-Sicherheitsrat nicht nur den bisher schärfsten Sanktionen gegen das aufmüpfige Nordkorea zugestimmt.

Nach dem Nationalen Sicherheitsgipfel, bei dem unter anderem die Krise auf der nordkoreanischen Halbinsel erörtert wurde, beantwortete Trump Fragen der Journalisten. "Wir werden sehen, was passiert".

Guams Gouverneur Eddie Calvo reagierte gelassen auf die Drohungen aus Pyongyang.

Zum anderen - und das wiegt sehr viel schwerer: Der von US-Präsident Donald Trump viel beschworene Richtungswechsel Pekings ist in Wirklichkeit weiterhin keiner. Er warnte Pjöngjang davor, "auch nur daran zu denken", die USA oder ihre Verbündeten anzugreifen.

Freitagnachmittag kommt es in den Aueinandersetzungen zwischen USA und Nordkorea zu einem nuen Höhepunkt. Ein Armeesprecher Pjöngjangs kündigte einen "totalen Krieg" für den Fall an, dass die USA einen Präventivschlag führen würden. Ungeachtet der Drohungen aus Nordkorea solle die Übung wie geplant vom 21. bis 31. August stattfinden, erklärten Beamte des südkoreanischen Verteidigungsministeriums am Freitag. "Es ist möglich, dass Nordkorea bereits die Verkleinerung von Nuklearwaffen gelungen ist und dass das Land atomare Sprengköpfe erlangt hat", heisst es in dem am Dienstag veröffentlichten Weissbuch des Verteidigungsministeriums in Tokio. Dieser sei keiner Vernunft zugänglich.

Auch der deutsche SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisierte die verbale Eskalation des Konflikts durch den US-Präsidenten.

Die nordkoreanischen Streitkräfte hatten den Vereinigten Staaten mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam gedroht. Vielmehr seien sie "ein wichtiges militärisches Mittel, um entschlossen den politischen und wirtschaftlichen Druck der USA sowie ihre militärischen Drohungen zu kontern".

Die siebente US-Flotte hat derzeit sechs Schiffe der Aegis-Klasse in der Region, die für die Raketenabwehr ausgerüstet sind. Neun weitere Personen und vier Organisationen seien auf die Sanktionenliste der EU gesetzt worden, teilte der EU-Ministerrat am Donnerstag mit. Zudem ist auf Guam das Raketenabwehrsystem Thaad installiert, das die USA vor kurzem auch in Südkorea aufgebaut haben.

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