Venezuela: Trump erwägt militärische Option

US-Präsident Donald Trump zieht ein militärisches Eingreifen in der Venezuela-Krise in Betracht. "Wir haben viele Optionen für Venezuela, die eine mögliche militärische Option beihaltet, falls nötig", so Trump nach einem Treffen mit Außenminister Rex Tillerson und UN-Botschafterin Nikki Haley.

Venezuela versinkt im Chaos, weil einerseits die Misswirtschaft der sozialistischen Regierung das Land an den ökonomischen Abgrund drängte und andererseits auch diverse Gruppierungen aus den USA und Europa (darunter die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung) durch die Unterstützung der rechtsgerichteten Opposition für zusätzliche Unruhe sorgen. Es war nicht unmittelbar klar, was Trump damit meinte. Seine Äußerung fiel ohne Erläuterung oder Zusammenhang. Von militärischen Planspielen oder auch nur konkreteren Überlegungen in Sachen Venezuela ist seitens der US-Regierung nichts bekannt. Maduro erklärte, die neue Versammlung sei die einzige Chance für die Sicherung des Friedens.

Das Weiße Haus lehnte jedoch ab.

Für Maduro ist die Abweisung und Veröffentlichung des ungewöhnlichen Vorgangs peinlich - er gibt in der Heimat immer den Vorkämpfer gegen den US-Imperialismus.

Aus Angst vor einer Diktatur in Venezuela wies Peru den venezolanischen Botschafter aus. Der Diplomat müsse das Land binnen fünf Tagen verlassen, teilte das Außenministerium in Lima mit. Der peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski wurde als "Feind des Vaterlandes" bezeichnet. Hintergrund sei "der Bruch der demokratischen Ordnung" in Venezuela. Auch die venezolanische Opposition, die die Wahl boykottierte, und andere Staaten der Region verweigern ihr die Anerkennung. Unklar blieb zunächst, ob es auch zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen kommt. Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay beschlossen vor einer Woche, Venezuelas Mitgliedschaft in der Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur dauerhaft zu suspendieren. Villegas rief alle Venezolaner auf, sich gegen Interventionen aus dem Ausland zu wehren.

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