Washington weist kubanische Diplomaten aus

Hier geschieht Seltsames Seit 2015 ist die US-Botschaft in Havanna in Betrieb

Mehrere US-Diplomaten in Havanna klagten im Herbst 2016 über unerklärliche Hörverluste, einige mussten wegen der schweren "körperlichen Symptome" in die Vereinigten Staaten zurückkehren.

Den Berichten zufolge sind die Sicherheitsbehörden der USA zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei dem Vorfall um einen "akustischen Anschlag" gehandelt hat. Zur Zahl der betroffenen US-Diplomaten und zur Art ihrer Symptome machte sie keine Angaben. Unter dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama nahmen die USA erst 2015 wieder diplomatische Beziehungen mit Kuba auf. Die Diplomaten könnten Schallwellen ausgesetzt gewesen sein, der für das menschliche Ohr nicht hörbar, aber dennoch gesundheitsschädlich seien, hieß es.

Zwei Jahre nach der Wiedereröffnung der US-amerikanischen Botschaft in Havanna sorgt ein mysteriöser Schall-Angriff auf US-Diplomaten für Spannung zwischen Kuba und den USA.

Dazu habe man der US-Botschaft mitgeteilt, dass man Informationen teilen müsse und eine Klärung der Situation gemeinsam voranbringen würde. Ob ein anderes Land, wie etwa Russland oder China für die Attacken verantwortlich sei, werde von US-Beamten geprüft, berichtet die Presseagentur AP. Darüber hinaus seien die Erkrankungen nicht lebensgefährlich. Havanna hatte demnach gegen die Ausweisung der beiden Diplomaten protestiert und Washington aufgefordert, bei der Aufklärung der Vorfälle zusammenzuarbeiten.

"Als Folge davon haben wir zwei Kubaner aufgefordert, die USA zu verlassen und das haben sie", sagte die Sprecherin am Mittwoch. "Das ist einer der Gründe, warum wir die Sache so ernst nehmen".

"Kuba hat nie, noch würde es jemals zulassen, dass das kubanische Territorium für irgendeine Aktion gegen akkreditierte Diplomaten oder ihre Familien benutzt wird", so das Außenministerium nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.

In einem Statement von Mittwoch, aus dem "CNBC" zitiert, bezeichnet die kubanische Regierung die Ausweisung als "ungerechtfertigt und grundlos" bezeichnet.

Am Donnerstag wurde auch der Fall eines kanadischen Diplomaten auf Kuba bekannt, der ebenfalls über einen Hörverlust klagte.

Zuvor hatte Trump die Politik seines Vorgängers Obama zur Normalisierung der Beziehungen mit Kuba gekündigt.

Obama hingegen hatte ab 2014 eine Politik der Annäherung an den Karibikstaat betrieben.

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