Zehnkämpfer Freimuth und Kazmirek kämpfen um WM-Silber

Schaut seinem WM-Start in London optimistisch entgegen Zehnkämpfer Rico Freimuth

London. Sie sind einer Medaille dicht auf den Fersen: Die deutschen Zehnkämpfer Kai Kazmirek und Rico Freimuth mischen bei der Vergabe der WM-Medaillen in London kräftig mit. Vor dem 29-Jährigen liegt nur der Olympiazweite und Goldfavorit Kevin Mayer (5485 Punkte/Frankreich). Warner hatte wie so viele Leichtathleten in London zuletzt mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen und deshalb einen relativ schwachen ersten Tag erwischt. Kazmirek peilt derzeit rund 8500 Punkte an. Der aus Halle stammende Freimuth hat 7894 Punkte gesammelt, Kazmirek von der LG Rhein Wied holte bislang 7796 Zähler. Der WM-Dritte Freimuth (Halle/Saale) folgt mit 4361 Punkten auf dem dritten Platz.

In der bisherigen Form scheint Mayer aber nicht schlagbar zu sein. Der 25-Jährige hatte sich zwar einen Wackler im Stabhochsprung geleistet, im Vergleich zu seinem Coup von Rio (8834) hat er aber sogar sieben Punkte mehr gesammelt. Mayer hat in dieser Saison noch keinen Zehnkampf bestritten.

Mathias Brugger (Ulm) ist nach Muskel- und Kniebeschwerden bereits aus dem Wettbewerb ausgestiegen.

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