Zusammenstöße bei Demonstration von Rechtsextremisten

Mitglieder rechter Milizen marschierten mit Gewehren bewaffnet auf

Zuvor war es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremisten und Gegendemonstranten gekommen. Eine AFP-Journalistin sah am Samstag in Charlottesville mehrere Verletzte sowie Rettungskräfte.

Anlass für die Kundgebung unter dem Motto "Vereinigt die Rechte" war ein Stadtratsbeschluss, eine Statue des Südstaaten-Generals Robert E. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) zu entfernen. Jason Kessler, der die rechte Kundgebung organisiert hatte und sich selbst auf seiner Website als Gründer einer Organisation für die "Verteidigung der westlichen Zivilisation" bezeichnet, erklärte in einem Periscope-Video: "Das hier ist noch nicht vorbei".

Charlottesville - Bei einer Demonstration gegen den Aufmarsch von Rechtsextremen und Neonazis in Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia) ist Medienberichten zufolge ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Der Protest richtete sich gegen die Stadtverwaltung von Charlottesville. Auslöser für die Entscheidung war eine Petition eines afroamerikanischen Schülers. Der Park trägt bereits nicht mehr den Namen von Lee.

Mit Schlagstöcken und Schildern gingen Mitglieder der rechtsnationalistischen Bewegung gegen Gegendemonstranten in Charlottesville vor. US-Präsident Trump verurteilte die Ausschreitungen. Mit dabei war auch der frühere Ku-Klux-Klan-Führer David Duke.

Trump verurteilte die Gewalt, nachdem sich zunächst nur First Lady Melania geäußert hatte. Trump schrieb am Samstag auf Twitter, in den USA sei kein Platz für solchen "Hass" und solche Gewalt. Erwartet wurden bis zu 6000 Teilnehmer. Am Freitagabend waren Rechtsextreme mit einem Fackelmarsch durch die Stadt gezogen, darunter Menschen mit den Roben des Ku-Klux-Klans. Schon Stunden, bevor die Veranstaltung überhaupt begann, lieferten sich Teilnehmer beider Seiten heftige Schlägereien. Nach Polizeiangaben wurden bei den Zusammenstößen in Charlottesville schon vor dem Vorfall mehrere Menschen verletzt.

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