Donald Trump droht Nordkorea mit Militärschlag

Der US-Verteidigungsminister Jim Mattis warnt vor einer Eskalation der Nordkorea-Krise

Pjöngjang hatte zuvor mit möglichen Raketenangriffen in Richtung auf das US-Außengebiet Guam im Pazifik gedroht, sollten die USA ihre "provokativen" Handlungen nicht einstellen. Im Gegenteil: Die Bemerkung sei sogar "vielleicht nicht scharf genug" gewesen, sagte der US-Präsident am Donnerstag in seinem Urlaubsdomizil in Bedminster (New Jersey) weiter. "Nordkorea sollte sich lieber zusammenreißen, sonst wird es Ärger kriegen wie nur wenige Staaten zuvor". "Niemand, das gilt auch für Nordkorea, sollte uns mit irgendetwas bedrohen".

Auf die Frage, ob er an einen Präventivschlag denke, antwortete der US-Präsident: "Darüber reden wir nicht". Für den Fall, dass Nordkorea unklug agiere, hätten die USA "die militärischen Lösungen nun vollständig vorbereitet", erklärte Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Ein Krieg wäre eine Katastrophe. Nach einer Gesetzesänderung im Jahr 2016 ist es Japan allerdings auch erlaubt, die USA und andere Verbündete zu verteidigen, falls diese von einem Feind angegriffen werden und Japans Sicherheit damit unmittelbar gefährdet wird. Zuvor hatte China beide Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Er fügte hinzu, dass China bereit sei, mit den USA zusammenzuarbeiten, um die Probleme "angemessen zu lösen".

Die USA haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump für einen etwaigen militärischen Konflikt mit Nordkorea aufgestellt. "Demonstrationen der Stärke" seien nicht angebracht. Die Wortwahl aus Washington und Pjöngjang sei übertrieben, die gegenseitigen Angriffsdrohungen sehr beunruhigend.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Nordkorea-Konflikt vor einem Einsatz des Militärs gewarnt.

Auch eine kriegerische Auseinandersetzung lehnte sie ab: "Ich sehe keine militärische Lösung des Konfliktes" und eine solche halte sie auch "nicht für geboten", sagte sie am Freitag in Berlin. "Es ist gut, dass China die letzte deutliche Sanktionsverschärfung mitgetragen hat und jetzt auch konsequent umsetzen will", sagte Gabriel dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" laut Vorabmeldung. Australien sicherte den USA militärische Unterstützung zu, sollte ihr Territorium angegriffen werden. Für den 21. August ist zudem ein gemeinsames Manöver von Südkorea und den USA geplant, an dem allein 30.000 US-Soldaten teilnehmen sollen.

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