Hamburger SV blamiert sich in Osnabrück

Nimmt das Pokalspiel in Osanabrück nicht auf die leichte Schulter HSV-Trainer Markus Gisdol

Fußball-Drittligist VfL Osnabrück hat erneut den Hamburger SV blamiert und aus dem DFB-Pokal befördert.

Dicke Blamage trotz 72-minütiger Überzahl: Mit einer peinlichen 1:3-Niederlage beim Drittligisten VfL Osnabrück hat der Hamburger SV einen desaströsen Pflichtspielstart in die neue Saison hingelegt. Die Osnabrücker kamen vor 15.800 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke dank der Torschützen Halil Savran (39.), Marc Heider (60.) und Ahmet Arslan (71.) zur Sensation. Für den HSV traf nur Bobby Wood per Handelfmeter (74.).

Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96 hat das 18. Bonns Stürmer Lars Lokotsch brachte den Außenseiter mit einem Schuss ins lange Eck in Führung (20.). Niclas Füllkrug schob den Ball nach Vorarbeit von Felix Klaus aus kürzester Distanz zum Ausgleich ins Tor (34.). Nach einer ansehnlichen Passstafette drehte Martin Harnik die Partie endgültig und markierte die verdiente Führung (61.). Nach dem 2:3-Anschlusstreffer durch Nico Perrey (83.) per Hackentrick musste Hannover noch einmal zittern.

Besser als der HSV machte es der RB Leipzig, der sich bei Sechstligist Sportfreunde Dorfmerkingen klar mit 5:0 (1:0) durchsetzte.

Neun Minuten später durfte Werner dann aus dem Spiel heraus doch noch jubeln (56.), ehe Yussuf Poulsen (59./Foulelfmeter) und der zuletzt wechselwillige Naby Keita (65.) das Ergebnis weiter in die Höhe schraubten. Gegen jene Kickers, nunmehr Regionalligist, qualifizierte sich der Dorfklub im Mai durch ein 3:1 im Finale des WFV-Pokals zum zweiten Mal für die 1. Hauptrunde. Die in die vierte Liga abgestürzten "Löwen" unterlagen erst nach einem großen Fight in der ersten Runde des DFB-Pokals unglücklich gegen den Bundesliga-Absteiger mit 1:2 (0:1). Zwar spielten die Schanzer überlegen, doch ließen sie es immer wieder an Effektivität vermissen. Zudem kam Konrad Laimer zu seinem Pflichtspieldebüt für die Leipziger, wurde aber schon nach 41 Minuten ausgetauscht. Joker Stefan Kutschke verwandelte sechs Minuten vor dem Ende einen von Strobl verursachten Foulelfmeter.

Weitere Favoritensiege gab es bei Spielen ohne Erstligabeteiligung: Der VfL Bochum gewann 5:2 (2:0) beim FC Nöttingen, Greuther Fürth setzte sich 5:0 (2:0) beim SV Morlautern durch.

Die Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und 1. FC Union Berlin befindet sich in der Verlängerung. Der Fußball-Viertligist bezwang in der ersten Runde nach einer couragierten Vorstellung den Zweitligasechsten mit 2:1 (0:1).

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