May-Minister über "geheime" EU-Mitgliedschaft nach Brexit

Die Papiere zeigten, dass Großbritannien die Verhandlungen mit Brüssel ausweiten wolle.

Die britische Regierung will in den nächsten Tagen eine Reihe von "detaillierten Positionspapieren" für die Brexit-Verhandlungen veröffentlichen.

Finanzminister Philip Hammond, der für eine mildere Brexit-Variante auftrat, und der Minister für internationalen Handel, Liam Fox, der den so genannten harten Brexit bevorzugte, erklärten nun, dass die Übergangsphase zeitbegrenzt sein werde.

In den angekündigten Positionspapieren geht es nach Angaben des Brexit-Ministeriums sowohl um die Trennung von der EU als auch um die künftige Partnerschaft zur Staatengemeinschaft.

Die britische Regierung hatte die Hoffnung geäußert, die 27 anderen EU-Nationen zu überreden, mit der Verhandlung über eine "tiefe und besondere" künftige Beziehung zwischen der Union und Großbritannien zu beginnen. Derzeit ist die Grenze nahezu unsichtbar. In einem gemeinsamen Artikel für den "Sunday Telegraph" schlugen sie eine "zeitlich befristete Interims-Phase" nach Vollzug des Brexit 2019 vor. London werde diese Zeit zudem nicht dafür nutzen, um sich die EU-Mitgliedschaft "durch die Hintertür" zu sichern. In der Übergangsphase werde Großbritannien "außerhalb der EU-Zollunion" und nicht mehr an die EU-Verträge gebunden sein. Außerdem müsse es Unternehmen weiter möglich sein, auch Mitarbeiter aus EU-Ländern zu rekrutieren.

Bislang verliefen die Verhandlungen zur Scheidung Großbritanniens von der EU zäh und ohne Ergebnis. EU-Vertreter hatten zuletzt Ungeduld angesichts der Geschwindigkeit ausgedrückt, mit der das Vereinigte Königreich den Austritt vorbereitet. Bis zum März dieses Jahres hatte die britische Regierung nicht den offiziellen Austrittsprozess eingeleitet. Die EU-Gegner befürchten, der Kurs Hammonds könnte darauf hinauslaufen, dass sich auch nach dem für 2019 geplanten Austritt in Streitfragen wie der Einwanderung nichts Grundlegendes ändert. Eine dritte Verhandlungsrunde ist am 28. August in Brüssel geplant.

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