Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein

Donald Trump

Sollte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un "irgendetwas mit Blick auf Guam oder einen anderen Ort, der amerikanischen Territorium oder ein amerikanischer Verbündeter ist, unternehmen, wird er es wahrlich bereuen - und er wird es schnell bereuen". Nach einem Sicherheitsbriefing in seinem Urlaubsquartier in Bedminster (New Jersey) erklärte Trump, die USA bereiteten sich "auf eine Menge verschiedener Optionen" vor.

Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein, wenn es an einen Angriff auf die USA auch nur denke, sagte Trump. Nordkorea sollte sich zusammenreißen, sonst bekomme es Probleme, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten.

An alle besorgten Bürger gerichtet sagte Trump jedoch weiter, er habe die Lage "unter Kontrolle".

Zwar fügte er hinzu, die USA müssten Verhandlungen jederzeit erwägen. Er kündigte auch an, dass die USA ihre Raketenabwehr aufstocken werden. "Aber sie haben jetzt 25 Jahre lang verhandelt".

Der Dialog laufe über den US-Gesandten für die Nordkoreapolitik, Joseph Yun, und Pak Song Il, einen ranghohen nordkoreanischen Diplomaten bei den Vereinten Nationen.

Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, bezeichnete die US-Politik des wirtschaftlichen Drucks als durchaus erfolgversprechend. Sie forderte, kein Land soll mehr Gastarbeiter aus Nordkorea aufnehmen - das von ihnen verdiente Geld fließe nicht in die Familien, sondern in Rüstungsprogramme der Regierung. Die USA seien allerdings bereit, auf Feindseligkeiten Nordkoreas zu reagieren. "Demonstrationen der Stärke" seien nicht angebracht.

Das chinesische Aussenministerium rief die USA und Nordkorea am Freitag zur Zurückhaltung auf.

Nordkorea hatte trotz Verboten des UN-Sicherheitsrats und Warnungen aus dem Ausland am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet.

Dort wolle Nordkoreas Staatsschef Kim Jong Un Raketen einschlagen lassen. Internationale Kommentatoren sehen eher taktische Manöver hinter den verbalen Attacken.

In Deutschland wächst nicht nur die Sorge vor einer Eskalation - die Krise entzweit auch die Koalitionspartner und wird zum Streitthema im Wahlkampf. Der deutsche Leitindex Dax gab deutlich nach, der US-Index Dow Jones begab sich noch rasanter auf Talfahrt.

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