USA verbieten eigenen Bürgern Reisen nach Nordkorea

Nordkoreanischer Raketentest

Die Stellungnahme aus Pjöngjang kam nur wenige Stunden, nachdem US-Präsident Donald Trump Nordkorea indirekt militärische Gewalt angedroht hatte. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag meldete, geht es um vier Mittelstreckenraketen, die 30 bis 40 Kilometer vor dem US-Außengebiet im Meer landen sollen. Das sagte Trump gegenüber Journalisten in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. Wenn Nordkorea seine Drohungen fortsetze, werde diesen "begegnet mit Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat", sagte Trump am Dienstag. Daraufhin drohte Nordkorea mit dem Raketenbeschuss von Zielen im Umfeld von Guam. 2014 waren auf der Insel rund 6000 US-Soldaten stationiert. Trump verwies in einer an Pjöngjang gerichteten Äußerung auf das Nuklearwaffenarsenal der Vereinigten Staaten, das "schlagkräftiger als je zuvor" sei.

Eric Ballbach: In Nordkorea sieht man sich im Grunde genommen seit den 1950er Jahren mit einer Bedrohung konfrontiert - von den USA ausgehend. Bei Trump helfe nur "absolute Stärke".

Trump erkenne offensichtlich nicht den Ernst der Lage und der jüngsten Stellungnahmen aus Pjöngjang, hieß es weiter.

Seinen Angaben zufolge will die Koreanische Volksarmee Machthaber Kim Jong Un nun bis Mitte August den detaillierten Plan für eine "deutliche Warnung an die USA" vorlegen.

Nordkorea hatte behauptet einen Angriff mit Hwasong-12 Raketen auf die Insel Guam zu planen.

Nordkorea hatte Ende Juli erneut eine ballistische Rakete getestet. Die Flugdistanz von knapp 3360 Kilometern könnten die Raketen binnen weniger als 18 Minuten zurücklegen.

Nach Einschätzung von Beobachtern ist die nordkoreanische Angriffsdrohung zudem ungewöhnlich detailliert. Ein Krieg mit Nordkorea wäre "katastrophal", sagte der Pentagon-Chef. "China könnte dieses Problem leicht lösen". Nordkorea sollte sein Atom- und Raketenprogramm einstellen, während die USA und Südkorea ihre Militärmanöver aussetzen, um an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Sein Verteidigungsminister warnt dagegen vor einem Krieg. Eine Sprecherin seines Ministeriums war danach um Erklärungen bemüht. "Die großen Führer, die ich kenne, sprechen keine Drohungen aus, solange sie nicht bereit zum Handeln sind", sagte der Republikaner dem US-Radiosender KTAR. Doch Pjöngjang reagiert unbeeindruckt und legt nach: Ein sachlicher Dialog mit "diesem Typen" sei unmöglich, der Einsatzplan für einen Raketenangriff auf US-Territorium fast fertig.

Dies zeugt einerseits von ungebrochenem Selbstbewusstsein der nordkoreanischen Führung, aber auch einer gewissen Berechenbarkeit und wird somit nicht als Verschärfung der Situation interpretiert, jedenfalls nicht vom im Kriegsfall mit Sicherheit betroffenen Nachbarn Republik (Süd)-Korea.

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