19,5 Millionen Patienten im Jahr 2016 stationär im Krankenhaus behandelt

Notaufnahme

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden 19,5 Millionen Menschen stationär in Kliniken behandelt. Insgesamt verfügten die deutschlandweit 1948 Kliniken über 498.700 Betten zur stationären Versorgung.

In Krankenhäusern wurden 2016 mehr Patienten behandelt als in dem Jahr zuvor. Annähernd jedes zweite Krankenhausbett (47,8 Prozent) stand in der Einrichtung eines öffentlichen Trägers, jedes dritte Bett (33,5 Prozent) befand sich in einem freigemeinnützigen Haus.

Die durchschnittliche Bettenauslastung der öffentlichen, privaten und freigemeinnützigen Häuser lag bei 77,8 Prozent. Rund 158 000 Vollkräfte gehörten zum ärztlichen Dienst und 736 500 zum nichtärztlichen Dienst, darunter allein 325 200 Vollkräfte im Pflegedienst. Die Zahl der Vollkräfte nahm im Vergleich zum Vorjahr im ärztlichen Dienst um 3.600 oder 2,3 Prozent zu, im nichtärztlichen Dienst um 22.800 oder 3,2 Prozent. Die Zahl der Pflegevollkräfte stieg um 4.300, das entspricht einem Plus von 1,3 Prozent.

Darüber hinaus nahmen knapp zwei Millionen Patienten im vergangenen Jahr eine stationäre Behandlung in einer der bundesweit 1148 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung in Anspruch. Das waren 13.300 mehr als im Vorjahr (0,7 Prozent).

In 1 148 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen standen knapp 164 900 Betten zur Verfügung. Den geringsten Anteil hatten freigemeinnützige Einrichtungen mit 15,8 % des Bettenangebots. Die Betten privater Einrichtungen waren mit 80,6 % am geringsten ausgelastet. Diese Zahlen haben sich bis 2016 deutlich verändert: Mittlerweile stellen Häuser in privater Trägerschaft, also gewerbliche Unternehmen, den größten Teil dar.

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