Mattis droht Nordkorea indirekt mit "Vernichtung des Volkes"

U.S. President Donald Trump meets with Secretary of Health and Human Services Tom Price to discuss opioid addiction during a briefing at Trump's golf estate in Bedminster New Jersey

Zwei Männer, eine Gefahr? Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un verstehe keine diplomatischen Formulierungen. Donald Trump verkenne den Ernst der Lage - dem nordkoreanischen Militär gehe das "ziemlich auf die Nerven". "Aber sie haben jetzt 25 Jahre lang verhandelt". In seinem Lieblingssender Fox News trat derweil sein Berater Sebastian Gorka mit ähnlich martialischem Gehabe auf. Die Vereinigten Staaten oder Europa erreichen sie bislang nicht.

Und so folgten gleich die nächsten Warnungen: Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein, wenn es auch nur an einen Angriff auf die USA denke. Eine seiner ersten Amtshandlungen als Präsident sei es gewesen, dieses Waffenarsenal zu modernisieren, erklärte Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Andernfalls würden die USA mit Feuer und Zorn reagieren, wie es die Welt noch nicht erlebt habe.

Nordkoreas Führung hatte am Donnerstag demonstrativ unbeeindruckt und mit Spott auf die jüngsten Drohungen Trumps reagiert. Der Präsident habe demnach vor allem ein "starkes Signal" senden wollen. Trump habe nur die nordkoreanische Rhetorik in gleicher Sprache beantworten wollen.

Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, der Tonfall sei vorher intern besprochen worden. Sein Außenminister Rex Tillerson scheint ihr aber näherzukommen. Er überwand seine Scheu gegenüber Interviews und sprach im Rahmen eines Kurzbesuchs auf einem amerikanischen Militärstützpunkt auf der Pazifikinsel Guam mit Journalisten. Trump sagte, er glaube, dass China in dem Konflikt deutlich mehr tun und den Druck auf Nordkorea erhöhen werde. Sobald die Einsatzpläne fertiggestellt seien, entscheide Präsident Kim Jong Un über das weitere Vorgehen. "Ich bin mir nicht sicher, ob Präsident Trump bereit ist zu handeln", so der Vietnam-Kriegsveteran, der vor einer "ernsthaften Konfrontation "mit Nordkorea warnte". "Ein Konflikt wäre vernichtend", sagte Turnbull vor Journalisten in Canberra. Gründe dafür waren mehrere Raketentests Nordkoreas im Juli sowie immer wieder harte verbale Auseinandersetzungen zwischen Washington D.C. und Pjöngjang. Freilich waren die Worte des Verteidigungsministers um einiges maßvoller als jene Trumps. Aber viele der nordkoreanischen Waffen seien in den Bergen oder unter der Erde versteckt, zudem können sie verlegt werden - "ein Angriff, der das nordkoreanische Waffenarsenal neutralisiert, wäre daher zeitaufwendig und riskant", meint der Politanalyst. "Wir fordern Nordkorea auf, von weiteren Provokationen Abstand zu nehmen und seine nuklearen und ballistischen Raketenprogramme in einer vollständigen, nachprüfbaren und irreversiblen Weise aufzugeben, wie es die Vereinten Nationen verlangen", sagte ein Sprecher der "Heilbronner Stimme". Wenn die Bedingungen stimmten, sei man zu einem Dialog mit Pjöngjang bereit.

Die dort stationierten US-Soldaten sollen im Krisenfall den Verbündeten in Japan, Südkorea, den Philippinen und Taiwan zur Hilfe eilen, zugleich aber auch für die Weltwirtschaft wichtige Seehandelsrouten wie die Straße von Malakka schützen. Wir werden dies nicht länger erlauben.

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