Merck-Chef verlässt wegen Charlottesville Beratergremium - Trump ist erzürnt

Die Reaktion von US-Präsident Trump auf die schrecklichen Ereignisse von Charlottesville ist zu viel für Kenneth Frazier. Frazier sagte weiter, er halte es sowohl als Merck-Chef als auch als persönliche Gewissensfrage für seine Verantwortung, gegen Intoleranz und Extremismus Stellung zu beziehen. Trump reagiert darauf auf die ihm eigene Weise.

Kenneth Frazier ist nicht der erste Top-Manager, der ein Beratungsgremium für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump aus Protest verlässt. "Denn sie widersprechen dem amerikanischen Ideal, dass alle Menschen gleich sind", schrieb Frazier auf Twitter. Trump erwiderte kurze Zeit später per Twitter, der Merck-Chef werde dann wohl jetzt mehr Zeit haben, die hohen Arzneimittelpreise zu senken.

Bei einer Demonstration von Rechtsextremisten in Charlottesville waren am Samstag eine Frau getötet und Dutzende weitere Menschen verletzt worden. Er erklärte lediglich, dass an dem Konflikt "viele Seiten" beteiligt gewesen seien.

Trump steht parteiübergreifend in der Kritik, weil er sich nach gewalttätigen Ausschreitungen bei einem Aufmarsch Rechtsextremer nicht klar gegen rechte Gewalt positioniert hatte.

In den vergangenen Monaten haben sich bereits mehrere Konzernchefs aus anderen Gründen aus Gremien des Präsidenten zurückgezogen, darunter Elon Musk von Tesla und Disney-Chef Robert Iger.

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