Microsoft-Memo zeigt: Surface-Rückläufer doch zahlreicher als angenommen

Der erste Laptop von Microsoft das Surface Book

Bereits vor einigen Tage wurde bekannt, dass die US-amerikanische Verbraucherorganisation Consumer-Reports ihre ausgesprochenen Empfehlungen für zwei Surface-Book-Modelle sowie zwei Surface-Notebooks zurückgezogen hat.

Damit hätte die Geschichte eigentlich abgeschlossen werden können. Laut einem internen Memo stützt man sich dabei auf eigene Statistiken, zu denen nun ebenfalls Details an die Öffentlichkeit gelangt sind. Zu den betroffenen Geräten zählt Consumer Reports unter anderem das Surface Pro, das Surface Book und den Surface Laptop. Zum Verkaufsstart Ende 2015 verzeichnete Microsoft 15 Prozent Rückläufer beim Surface Pro 4 und mehr als 16 Prozent beim Surface Book.

Hier ist die Seitenansicht des Surface Book
Hier ist die Seitenansicht des Surface Book

Put simply, Microsoft Surface has had some reliability issues. Ein durchgesickertes Microsoft-Memo bestätigt die Probleme, sagt aber auch, dass diese behoben sind. Doch Lenovo gab an, keine Probleme mit Skylake erfahren zu haben. Die Fehlerwahrscheinlichkeit (IPU, Vorfälle pro Gerät) für eines der Surface-Produkte liege mittlerweile "bei unter einem Prozent". Dennoch wolle man sich die Ergebnisse der Consumer-Reports-Umfrage zu Herzen nehmen und weiter an der Qualität der Geräte arbeiten.

Die von den Nutzern berichteten Probleme betreffen den Start der Geräte, Abstürze sowie schlecht reagierende Touchscreens. Damit versuche man die Zahl der möglichen Rückläufer oder eventueller Hardware-Defekte nach der Markteinführung abzuschätzen. In den kommenden Monaten bis April 2017 - bis dahin liegen Zahlen vor - konnten die Rücklaufquoten aber auf unter sechs Prozent gedrückt werden. Offenbar war die Architektur der Surface-Produkte an Schwierigkeiten Schuld. Auf Basis dieser Informationen will Microsoft nun mit Hilfe seiner Abteilungen für Marketing, Vertrieb und Einzelhandel auf die Zuverlässigkeit seiner Geräte aufmerksam machen, so Panay. Zudem darf angenommen werde, dass die Redmonder die Probleme mit dem Surface Book und dem Surface Pro 4 inzwischen unter Kontrolle bekommen haben.

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