"Bullyparade": Wiedersehen mit Winnetou und Co

Wieder vereint vor der Kamera Rick Kavanian Michael Bully Herbig und Christian Tramitz bringen die Bullyparade ins Kino

Die Idee zu "Bullyparade - Der Film" entstand im Frühjahr 2015 und überzeugte auch den Streamingdienst Amazon, der als Produktionspartner einstieg.

Trotz seines Erfolges legt Michael Herbig übrigens keinen Wert auf Statussymbole. Am Abend fuhren sie dann noch einmal in dunkler Limousine vor und wurden von Fans und Blitzlichtgewitter empfangen.

Unter den Zuschauern im VIP-Bereich waren auch einige Bürgermeister-Kandidaten, gesehen wurden Kathrin Weiher, Ali Alam mit seinem Wahlkampfmanager sowie Jan Lindenau. Irgendwann schmeißt man die neuen Erfahrungen in einen Topf.

Tramitz: Trotzdem kann man sagen, dass wir befreundet sind. Es ist nicht wie bei den "Oasis"-Brüdern Gallagher, die immer mal wieder sagen, wir müssen uns zusammenraufen, um sich sofort darauf wieder gegenseitig den Schädel einzuhauen". Immerhin ein paar alte Witze aus den Bully-Klassikern funktionieren, zum Beispiel, wenn die sensible Freundschaft der Blutsbrüder Winnetouch und Ranger mal wieder bedroht ist und sich die beiden in wortreichen Diskussionen verlieren.

Herbig: Ich weiß inzwischen, dass man diesen einen Superfilm, den man gern machen möchte, einfach nicht hinkriegt. Wenn man das akzeptiert und 80 oder 90 Prozent erreicht, kann man zufrieden sein. In der Show traten sie sonst immer zu dritt auf, Tramitz als nicht minder verpeilter Ronny hat es allerdings nicht auf die Leinwand geschafft. Aber Bully hat ein Bild im Kopf. HERBIG: Es war einfach die Aufgabenverteilung. Ich wollte Filme machen. Selbst die Besichtigung eines vermeintlichen Geisterschlosses von Sissi und Franzl - den Lieblingscharakteren der TV-Show - fehlt es an komödiantischem Antrieb über das Selbstzitat hinaus, und die Folge "Lutz of Wallstreet" ist ein echter Tiefflieger. Für mich war es im weitesten Sinne die Filmhochschule.

Bullyparade: Gibt es wohl einen zweiten Kinofilm?

Wo haben Sie sich geschmackliche Grenzen gesetzt?

Die berühmte "Gürtellinie" definiert jeder anders, die einen haben sie am Knöchel, die anderen am Hals. Ich finde diesen Film nach wie vor wahnsinnig harmlos. Herr Herbig, im nächsten Jahr feiern Sie Ihren 50. Geburtstag.

Herbig: Überhaupt nicht! Ich habe jetzt eine Frau in den Wechseljahren gespielt und mich sehr gut dabei gefühlt.

Geglückt jedenfalls ist bei all dem Markendasein stets, sein Privatleben eher für sich zu behalten: seit 14 Jahren mit seiner zuvor schon langjährigen Freundin Daniela verheiratet, der gemeinsame Sohn Ben ist jetzt sieben, die Familie lebt in München, fertig. Ich habe alles ausprobieren und lernen dürfen. Für mich geht alles darauf zurück. Das ist schon ein großes Glück, für das man auch dankbar ist.

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