Islamistischer Prediger lässt kritisches Broder-Video löschen

Gemeinfrei

Sechs Tage nach Veröffentlichung wurde das Video mit dem Titel "Ateş, Abdel-Samad, Broder und ein Dutzend Personenschützer" laut Mitteilung auf YouTube gelöscht.

Grund für das Verschwinden: Der islamistische Prediger Eyad Hadrous hatte sich bei Youtube beschwert, dass in dem Film gegen das Urheberrecht verstoßen werde.

Brisant ist, dass Youtube das Video nur dann entsperren lässt, wenn die Macher von „Achgut.Pogo“ mit einer Gegendarstellung all ihre persönlichen Daten an den Beschwerdesteller übermitteln.

Im Video "Ateş, Abdel-Samad, Broder und ein Dutzend Personenschützer" zeigte "Achgut.Pogo" ein Zusammentreffen dreier Islamkritiker. (.) Frauenrechtlerin - ja mach deine Frauenrechte. "Gibt's nicht! (.) Die Männer sind den Frauen überlegen!".

Die Worte fallen im klaren Zusammenhang mit Ateş' Versuch, eine Moschee zu etablieren, in der Frau und Mann gleichberechtigt sind. Allah sagt, sie sind nicht gleich. Allah sagt, sie sind nicht gleich.

YouTube hat offenbar ein islamkritisches Video des WELT-Autoren Henryk M. Broder gelöscht. Allah bestimmt (.), dass ein Mann nicht von einer Frau in seinem Gebet geführt werden darf. "Du kannst erst wieder auf Dein Konto zugreifen, nachdem du den Kurs zum Urheberrecht absolviert hast".

Broder klagt über den Vorgang: "Warum will der Mann nicht mit dem zitiert werden, was er selbst in der Öffentlichkeit verbreitet?" Ist er zu feige, zu seinen Aussagen zu stehen? Er nutzt nur die Chance, dass heutzutage in Deutschland lieber erst gelöscht und dann geprüft wird. Und YouTube macht sich bereitwillig zum Vollstrecker. Das bedeutet, sie müssten Adresse und Telefonnummer dem Islamisten Hadrous präsentieren.

Der Fall zeige, wie Islamisten islamkritische Stimmen mit einer bloßen Behauptung unterdrücken. Dies berichtet die BILD. Auch Hamed Abdel-Samad kann sich wegen seiner fundierten Islamkritik nicht mehr ohne Begleitschutz bewegen. Um die Aufnahmen in Ateş' Moschee zu ermöglichen, mussten laut Filmteam mehr als ein Dutzend Personenschützer aufgeboten werden. Das Video ist ein zeitgeschichtliches Dokument, das dazu auffordert, nicht länger die Augen vor dem zu verschließen, was um uns herum geschieht. Broder: "Seine Löschung fordert ebenso dazu auf. Sie ist zu wertvoll, um diese Entwicklung weiter still zu dulden", so Broder abschließend.

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