Krebskranke Frau erhält 417 Millionen Dollar

Eva Echeverria soll den J&J-Babypuder täglich im Zeitraum zwischen 1950 und 2016 verwendet haben. Die Frau glaubt, dass die Krankheit vom talkumhaltigen Puder begünstigt wurde, und klagt.

Die Geschworenen eines Gerichts in Los Angeles haben den Pharmakonzern Johnson & Johnson angewiesen, einer krebskranken Frau 417 Millionen Dollar zu zahlen.

Das Puder enthält den pharmazeutischen Hilfsstoff Talkum.

Der Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson ist in den USA zu einer Strafe von 417 Millionen US-Dollar verurteilt worden, wie Reuters meldet. Der Pharmakonzern kündigte an, das Urteil anfechten zu wollen.

Interne Dokumente hätten gezeigt, dass das Unternehmen vom Krebsrisiko des Talkumpuders gewusst hätte, sagte Mark Robinson, der Anwalt der Klägerin: "Johnson & Johnson hat über 30 Jahre viele Alarmglocken läuten gehört, aber die Käuferinnen seines Produkts nicht darüber informiert", sagte er AP. Laut einer Mitteilung des Konzerns an das Gericht waren am Stichtag (2. Juli) 4.800 Klagen im Zusammenhang mit dem Inhaltsstoff anhängig. Laut 'Johnson & Johnson' gibt es keine wissenschaftlichen Beweise für einen Zusammenhang zwischen Talkum und Krebs. Louis ähnliche Entscheidungen getroffen - insgesamt 197 Millionen Dollar. Neuere Studien gehen davon aus, dass das Silizium- und Magnesiumoxid-haltige Salz das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, nicht erhöht.

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