Rom: Straßenschlacht zwischen Migranten und Polizei

Die Flüchtlinge mussten ein ehemaliges Bürogebäude verlassen

Nach Räumung von Unterkunft.

In Rom ist es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Migranten gekommen, nachdem die Polizei ein Gebäude geräumt hatte, das die Flüchtlinge seit mehreren Jahren besetzt hatten. Mit Wasserwerfern versuchten die Einsatzkräfte, die Lage am Donnerstag unter Kontrolle zu bekommen. Auch Schlagstöcke seien eingesetzt worden.

Seit Tagen übernachten obdachlose Migranten auf einem Platz im Zentrum Roms. "Es ist eine Schande, dass es wegen Mangels an Wohnungen für die Migranten zu einer derart gewalttätigen Lösung kommen musste", sagte der Sprecher von "Ärzte ohne Grenzen" in Italien, Tommaso Fabbri. Rund 100 Migranten hausten seitdem auf einem Platz am Bahnhof Termini.

Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass Gasflaschen und Steine gegen Beamte geflogen seien.

Die Polizei hatte vergangenes Wochenende mit der Räumung begonnen, die von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert wird. Die meisten Migranten hätten den Status von Flüchtlingen und müssten "in Würde" untergebracht werden.

Die Besetzer wehrten sich mit massiver Gewalt gegen eine alternative Unterbringung.

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