Steinhoff weist Vorwurf der Bilanzfälschung gegen CEO zurück

Zum Steinhoff-Möbelimperium zählen auch die 100 deutschen Poco-Märkte hier der in Linden

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt nach eigenen Angaben gegen vier aktuelle und ehemalige Verantwortliche des Konzerns, dessen Europazentrale in Ostfriesland liegt.

Unter Druck stehen Steinhoff-Aktien nach einem Bericht im "Manager-Magazin". "Wesentliche Fakten und Vorwürfe sind falsch oder irreführend", erklärte Steinhoff. Wie das Magazin berichtet, soll es Ermittlungen wegen Bilanzfälschung gegen den zweitgrößten Möbelhersteller in Europa nach Ikea geben. Man habe schon 2015 auf Untersuchungen wegen Bilanzfragen hingewiesen. Man arbeite mit den Behörden zusammen. Namen wurden nicht genannt. Es bestehe der Verdacht überhöhter Umsatzerlöse in den Bilanzen von Gesellschaften des Konzerns, so die Staatsanwaltschaft, es gehe um Transaktionen in dreistelliger Millionenhöhe. Dadurch könnte der Bilanzwert des Unternehmens zu hoch dargestellt worden sein, hieß es. Hintergrund seien Verträge, die den Verkauf immaterieller Güter beziehungsweise Gesellschaftsanteile belegen. Seifert sagte dem Magazin, er habe "die Papiere nie zuvor gesehen und sie nicht unterschrieben" und habe Strafanzeige wegen Urkundenfälschung gestellt.

Ein Abschluss der Ermittlungen sei derzeit noch nicht absehbar, hiess es weiter. Die Auswertung soll mehrere Monate dauern.

In Europa ist die Steinhoff-Gruppe vor allem als Möbelhändler (Poco, Leiner, Kika und Conforama) bekannt. Die Finanzlage verschlechterte sich jedoch: die operative Gewinnmarge fiel von 11,6 auf 8,8 Prozent und die Nettoverschuldung kletterte von 2,9 auf 6,5 Milliarden Euro.

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