Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax bleibt im Klammergriff des starken Euro

Munich Re fielen um 1,10 Prozent, Hannover Rück im MDax um 2,02 Prozent. Nicht nur der weiter erstarkende Euro, der erstmals seit Januar 2015 mehr als 1,20 US-Dollar kostete, belastete die Kurse sondern auch der neuerliche nordkoreanische Raketentest. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kommt mit einem Minus von 0,42 Prozent auf 3420 Punkte kaum vom Fleck. Die Bayer-Aktien schlugen sich besser als der Dax, waren aber mit minus 0,05 Prozent knapp im negativen Bereich. Das "Wall Street Journal" wusste die Anleger zu beruhigen: Die Versicherer stünden insgesamt finanziell so gut da, dass sie der Wirbelsturm nicht allzu schwer treffen werde, hieß es. In einer gross angelegten klinischen Studie konnte der Pharmakonzern das Risiko von Schlaganfällen und Infarkten bei chronisch herz- und gefässkranken Patienten deutlich senken.

Bei einigen zuletzt gut gelaufenen Titeln machten Beobachter Gewinnmitnahmen aus. Betroffen war der Arzneimittelhersteller Stada, dessen Aktien im MDax 1,71 Prozent einbüßten. Davor hatten sie dank der laufenden Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven allerdings in nur sechs Handelstagen fast ein Drittel an Wert gewonnen. Am Montag rückte er zuletzt auf 1,1969 Dollar vor. Der Dow Jones Börsen-Chart zeigen beendete die Sitzung 0,1 Prozent höher, während der Nasdaq Börsen-Chart zeigen 0,1 Prozent verlor.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,16 Prozent am Freitag auf 0,15 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 141,72 Punkte. Der Dollar kostete damit 0,8300 (0,8386) Euro. Draghi habe auch nicht versucht, mit Blick auf die jüngste Eurostärke gegenzusteuern. Doch das tat er nicht, so dass einige Anleger auf dem falschen Fuß erwischt wurden und schnell in den Euro investieren mussten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1925 (Freitag: 1,1808) US-Dollar festgesetzt. Wie auch Draghi hatte Yellen sich auf der Zentralbankkonferenz im amerikanischen Jackson Hole nicht zur aktuellen Geldpolitik geäußert. Sie machte lediglich Aussagen zur Regulierung der Finanzmärkte.

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