"Test": Gemüsechips sind meist Kalorienbomben

Gemüsechips

Lediglich drei davon bekamen die Note "gut" - Produkte der Marken Seeberger, Funny und Trafo. Die Tester fanden in drei dieser Sorten bedenkliche Mengen Acrylamid. Jetzt warnt die Stiftung Warentest: Sie enthalten oft hohe Mengen Zucker, Fett und Salz und sind somit echte Kalorienbomben. Die Stiftung Warentest hat 15 Gemüsechips untersucht und nur drei gute gefunden.

Die meisten Gemüsechips bestehen aus Rote Bete, Karotten, Pastinaken, Wirsing, Grünkohl oder Süßkartoffeln. Kartoffelchips gelten als eine der ungesündesten Knabbereien überhaupt. In Tierversuchen wirkte Acrylamid krebserregend und erbgutschädigend. Keine so gute Idee, meint die Stiftung Warentest. Nitrat kann im Körper zu Nitrit und dann unter anderem zu Nitrosaminen reagieren. Im vierten Fall fielen Rote-Bete-Chips durch, weil sie stark mit Nitrat belastet waren. Viele dieser Verbindungen haben bei Tierversuchen gezeigt, dass sie krebserregend sind.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam vor kurzem das CVUAS (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart).

Neben Salz, Fett- und Energiegehalten wurde auch der Gehalt an Acrylamid kritisiert. Die Verbraucherexperten nahmen 15 Gemüsechips-Mischungen unter die Lupe. So enthalten 100 Gramm des Testsiegers Seeberger zwar relativ wenig Salz, doch mit 30 Gramm recht viel natürlichen Zucker und einen Fettgehalt, der es mit Kartoffelchips aufnehmen kann.

Das CVUAS hat sich die Werte in seiner Untersuchung genauer angeschaut. Allerdings liegt der Fettanteil bei 28 bis 37 Prozent. Immerhin fand das Amt wenig Transfette und keine künstlichen Farbstoffe.

Der ausführliche Test erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift "test" (ab 31.08.2017 am Kiosk) und ist jederzeit unter www.test.de/gemuesechips abrufbar.

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