Chemiefabrik in Texas droht nach Überschwemmungen zu explodieren

Tropensturm Harvey

Rettungskräfte bargen in den vergangenen Tagen rund 8500 Menschen in Texas aus ihren Häusern; mehr als 30.000 suchten Zuflucht in Notunterkünften.

Die Betreiber einer Chemiefabrik im texanischen Crosby bereiten sich auf das Schlimmste vor.

Die chemischen Stoffe, die in dem Gebäude gelagert werden, müssten auf einer niedrigen Temperatur gelagert werden, so Rowe. In der Fabrik stehe jedoch über einen Meter Wasser und die Kühlung sei ausgefallen. Die Überschwemmung in der Fabrik und der Stromausfall hätten dazu geführt, dass nicht alle Vorkehrungen getroffen werden konnten, um eine Explosion zu verhindern, so der US-Geschäftsführer des französischen Petrochemie-Konzerns Arkema, Rich Rowe. In der Anlage werden organische Peroxide produziert. Mittlerweile hat er sich abgeschwächt, bedroht dafür aber andere US-Bundesstaaten wie Louisiana.

Der Wirbelsturm "Harvey" kostet die US-Regierung möglicherweise mehr als "Katrina" vor zwölf Jahren.

In der Stadt Orange kamen zwei Menschen ums Leben, wie Bezirksrichter Stephen Carlton mitteilte.

Um die Rettungsarbeiten in den heftig überfluteten Gebieten in Texas zu unterstützen, schickt die US-Marine zwei Schiffe vor die Küste des Bundesstaates.

Beide Schiffe sind demnach dafür ausgestattet, medizinische und logistische Unterstützung zu liefern.

Der wirtschaftliche Schaden der Naturkatastrophe ist noch nicht zu ermessen.

Angesichts der Grösse des betroffenen Gebietes - unter anderem in der Metropole Houston - könnten 125 Milliarden nicht ausreichend sein, sagte Abbott. Viele weitere Stars spendeten Geld für die Betroffenen des Sturms. Der aus Texas stammende Oscar-Preisträger Jamie Foxx kündigte an, dass am 12. September eine grosse Fernseh-Spendengala geplant sei. Gleichwohl bleibt die Lage wegen den anhaltenden Überschwemmungen im Südosten von Texas und im Südwesten von Louisiana dramatisch.

Meteorologen zufolge stellte "Harvey" in Texas einen neuen Niederschlagsrekord für die USA auf. Am Salzwasserkanal Cedar Bayou fielen am Dienstag 132 Zentimeter Regen.

US-Präsident Donald Trump hat für Texas und Louisiana bereits den Katastrophenfall ausgerufen. Das Ausmass der Katastrophe sei "historisch", sagte er in der von "Harvey" verwüsteten Hafenstadt Corpus Christi. US-Aussenminister Rex Tillerson dankte seinem mexikanischen Kollegen Luis Videgaray am Mittwoch bei einem Treffen in Washington für das "grosszügige" Angebot in diesen "sehr, sehr schwierigen Zeiten". Er erinnerte daran, dass sein Land nicht für die Finanzierung aufkommen werde.

Venezuela bot Hilfe für die Flutopfer an, obwohl das Land unter einer schweren Wirtschaftskrise leidet und die USA unlängst Wirtschaftssanktionen gegen Caracas verhängt haben.

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