Paul Singer erhöht Stada-Anteil und bittet neue Eigner zur Kasse

Ex-Ratiopharm-Chef löst Chef Willink vorzeitig ab

Der Finanzinvestor Paul Singer lässt nun die Katze aus dem Sack. Sein Hegdefonds Elliott machte klar, dass er dem von Bain und Cinven angestrebten Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag nur gegen eine Mindestabfindung von 74,40 Euro je Aktie unterstützen wird. Mit dieser Quote kann man im Gesellschaftsrecht freilich wenig anfangen: Satzungsänderungen sind erst ab 75 Prozent möglich; durchregieren kann bei Stada nur, wer eine Dreiviertelmehrheit hat. Zuletzt hatte er über seinen Fonds und andere Vehikel und einschließlich Derivaten Zugriff auf 11,6 Prozent an dem Arzneimittelhersteller.

Aktien von Stada sind am Donnerstag etwas weiter zurückgefallen. Schon der ursprüngliche Angebotspreis von 66 Euro je Aktie galt in Fachkreisen als sehr hoch - und wurde von Bain und Cinven zum großen Teil mit Schulden finanziert. Dort laufen die Verträge von Vorstandschef und Finanzvorstand mit dem Jahresende aus.

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