Fritzbox erhält Update auf FritzOS 6.90

FritzOS Update für zwei Fritz Boxen veröffentlicht

Das Update für die FRITZ!WLAN Repeater und FRITZ!Powerline kann von der Heimnetzübersicht aus gestartet werden. Durch diese Funktion finden dualbandfähige WLAN-Geräte für jedes Endgerät das optimale Übertragungsband in 2,4 Gigahertz und 5 Gigahertz, wie der Hersteller verspricht. Weil es mehrere Zugangspunkte gibt, können auch größere Wohnungen und Häuser auf diese Weise flächendeckend mit WLAN versorgt werden. Die Knoten stehen untereinander in Kontakt und leiten Daten immer auf dem schnellstmöglichen Weg vom Router oder Modem zum verbundenen WLAN-Gerät.

Den Nutzern macht es AVM dabei besonders einfach: Alle vorhandenen Einstellungen werden übernommen, außerdem gibt es eine "grafische Mesh-Übersicht für mehr Transparenz, Komfort und Leistung im Heimnetz".

Für eine möglichst hohe Übertragungsrate ist es bei Mesh-Netzwerken besonders wichtig, dass die Kommunikation zwischen den einzelnen Knotenpunkten besonders schnell ist, am besten mit einem Dual-Band- oder Tri-Band-Netzwerk. Während einige Hersteller auf die Kommunikation der Geräte untereinander setzen, lassen andere das ganze Netz über eine Zentrale verwalten.

Bestehende Lösungen von Netgear und Linksys setzen auf eine Gruppe von WLAN-Funkmodulen.

Der Vorteil: Das Netz ist insgesamt schneller und stabiler. Dafür sind die Geräte etwas teurer als die Systeme, bei denen die Zugangspunkte innerhalb der üblichen WLAN-Frequenzbereiche kommunizieren.

Google Wifi ist so eine Lösung. Häufig verbinden sich Geräte im WLAN entweder mit dem Router oder dem Repeater.

Beim Hersteller Devolo etwa will man das Wort Mesh gar nicht benutzen, erreicht mit dem von Marcel Schüll Smart Wifi genannten Netz aber einen ähnlichen Effekt. Über diese sogenannte Powerline können sich auch die einzelnen Geräte untereinander austauschen. Ziel ist eine verbesserte Verwaltung verbundener Geräte. Grundsätzlich ist eine Verbindung der Geräte untereinander per Kabel störungsfreier als per Funk, sagt er.

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Hersteller AVM Updates für das darauf installierte Betriebssystem "FritzOS" und erweitert oder verbessert so den Funktionsumfang. Mesh wird hier als Begriff für die Vermarktung genutzt. Ahlers' Eindruck: "Das funktioniert mindestens so gut wie Google Wifi". Klingt kompliziert, soll in der Praxis aber im Hintergrund funktionieren.

AVM vernetzt seine WLAN-Geräte wie Powerline-Adapter (oben links und rechts) und Repeater (oben Mitte) über die Fritzbox (unten) als Schaltzentrale.

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