Porsche will wieder in der Formel 1 mitmischen

Wird das Porsche Emblem eines Tages wieder auf der Nase eine GP-Renners prangen

Porsche hat auch Kapazitäten frei: Aus der technisch sehr komplexen LMP1-Sportwagen-Klasse zieht sich der Premiumhersteller Ende 2017 zurück. Für Porsche ist die Formel 1 auf jeden Fall eine Option.

Die Stuttgarter denken an ein Comeback in der Königsklasse des Motorsports. Meschke traf sich am Wochenende beim Grand Prix in Monza unter anderem mit Formel-1-Sportchef Ross Brawn. Früher ist mit einem Porsche-Comeback nicht zu rechnen.

Porsche stellt sich im Motorsport zukünftig neu auf. Meschek dazu: "Ich denke, wir sind in guten Gesprächen bezüglich der neuen Motoren". Die Formel E, wo Porsche ab 2019 mitmischen wird, ist in Sachen technisches und personelles Know-How weniger aufwändig.

Meschke: "Wie alle wissen, ist die Formel E jetzt für uns ein wichtiges Thema". Dort feierte Porsche zwar Erfolge, aber diese wurden kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Die noch langsame Rennserie (nur 272 PS, Autos müssen zur Rennhälfte gewechselt werden) dient allen deutschen Premiumherstellern als Fingerübung für die neue Elektro-Formel 1.

Denn Porsches Top-Ingenieure arbeiten schon jetzt in der Formel-1-Motorengruppe (Working Group) mit und an einem High-Performance-Motor, der auch in der neuen Formel 1 zum Einsatz kommen soll. Niki Lauda (1984) und Alain Prost (1985 und 1986) wurden in einem McLaren-Porsche Weltmeister. Den Kontakt zur Formel 1 hat das Haus Porsche aber nie verloren: Der Porsche Supercup ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des GP-Rahmenprogramms. "Für mich, der ich für Marketing und die Marke Formel 1 zuständig bin, wäre ein Engagement einer solch traditionsreichen Marke wie Porsche natürlich von besonders großem Wert", sagte Sean Bratches, Marketingchef der Königsklasse. Daher nehmen Vertreter aus Stuttgart regelmässig an Konzeptsitzungen für die Formel-1-Motoren ab 2021 teil.

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