DNA-Test entlarvt vermeintliche Tochter

Pilar Abel ist nicht die Tochter von Salvador Dali

Figueres. Die Dali Stiftung sei von einem Madrider Gericht, das den DNA-Test angeordnet hatte, informiert worden, dass die 61-jährige Tarotkartenlegerin nicht biologisch mit Dalí verwandt sei. Doch vom Millionenerbe des berühmten Malers bekommt sie keinen Cent: Ein gerichtlich angeordneter DNA-Test beseitigt alle Zweifel. Anrufe der Nachrichtenagentur AP bei Abels Anwalt wurden nicht entgegengenommen.

Abel, die im spanischen Fernsehen unter anderem als Wahrsagerin und Kartenlegerin auftrat, hatte behauptet, ihre Mutter habe Mitte der Fünfzigerjahre als Angestellte im Haus einer Familie gearbeitet, bei der der damals noch ledige Dalí zeitweilig gewohnt habe. Die Stiftung teilte mit, dass sie froh sei, dass die Angelegenheit entschieden sei.

Der 1989 verstorbene Surrealist war vor gut anderthalb Monaten exhumiert worden, um die DNA-Analyse vorzunehmen. Forensiker entnahmen im Juli Haare, Nägel und zwei lange Knochen.

"Die DNA-Tests beweisen, dass Pilar Abel nicht Dalís Tochter ist", heißt es aus der Stiftung. Dalí war 1989 im Alter von 84 Jahren gestorben. Der Maler, Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller wurde auf eigenen Wunsch in Figueres in seinem "Theater-Museum Dalí" beigesetzt.

Dalís wohl bekanntestes Gemälde ist "Die Beständigkeit der Erinnerung", auch "Die zerrinnende Zeit" oder "Die weichen Uhren" genannt.

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