Großangriff auf Tesla mit zwölf Elektroautos bis 2025 — BMW

BMW-Boss Krüger: Man kann die Nachfrage nicht erzwingen

Das Ziel ist, bis Jahresende 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge auszuliefern, womit dann bereits über 200.000 E-Autos und Plug-In Hybride der BMW Group auf den Straßen unterwegs wären. Zum einen werde es einen Elektro-Mini geben - ein Konzept wurde bereits enthüllt. "Die Nachfrage kann man nicht erzwingen", warnte er. Besonderes Gehör verschaffte sich der Manager mit einer Ankündigung: Demnach arbeite das Unternehmen daran, seine Elektro- und Hybrid-Sparten um 25 neue Modelle auszubauen. BMW zufolge könne man durch zwei flexible Fahrzeugarchitekturen und ein flexibles Produktionsnetzwerk "schnell und effizient auf die Wünsche" der Kunden reagieren. Auf der IAA, die nächste Woche startet, wird BMW die Studie eines Viersitzers mit Elektroantrieb zeigen, der zwischen i3 und i8 angesiedelt ist. Das schließe auch die Marken und Modellreihen Rolls-Royce und BMW M mit ein. Die Reichweite des neuen i-Modells, das wohl 2021 auf den Markt kommen soll, werde dann deutlich größer ausfallen, weil sich die Batterietechnologie bis dahin weiterentwickle, sagte Fröhlich.

Mit 12 Batterie-Elektroautos und 13 Plug-in-Hybridmodellen will der bayrische Autobauer der Konkurrenz von Tesla und den stark wachsenden chinesischen E-Autoherstellern Paroli bieten. Er verwies aber auch auf die weiter hohe Bedeutung von herkömmlichen Antrieben. "Wir sind BMW, wir haben eine Antwort", sagte er. Der Diesel sei keineswegs tot. Künftig könne er sich durchaus auch große Fahrzeuge wie die SUVs der Münchner mit einem reinen Elektromotor vorstellen. Diese vier Aspekte sind die Kernelemente der neuen Unternehmensstrategie, der Leitplanke in die Zukunft, in der Krüger das Unternehmen mehr und mehr als Tech-Company sieht. Der "inext" soll eine Limousine der Oberklasse werden, die voll autonom fahren kann. BMW entwickelt die Technologie in einem Bündnis mit mehreren Partnern aus der Automobilindustrie.

Fröhlich betonte erneut, dass er überzeugt sei, dass es ohne eine Zusammenarbeit nicht gehe, weil die notwendigen Milliardeninvestitionen von einem Unternehmen allein kaum zu stemmen seien.

Related:

Comments

Latest news

Früherer Facebook-Konkurrent StudiVZ ist pleite
Laut Unternehmensangaben sind auf der Plattform StudiVZ sowie dem Ableger MeinVZ momentan etwa 10 Millionen Nutzer registriert. Wie das Amtsgericht Charlottenburg bekannt machte, hat die Eigentümergesellschaft "Poolworks" Insolvenz angemeldet.

Ronaldo arbeitet mit einem Schlaf-Coach
Außerdem hört der Europameister eineinhalb Stunden vor jedem Schlafengehen auf, auf Bildschirme zu schauen. Da in Spanien zu dieser Zeit immer wieder Liga-Spiele stattfinden kann sich Ronaldo das nicht erlauben.

Finanzaufsicht macht selbst gegründete Krankenkasse der Reichsbürger dicht
August zur Einstellung des Betriebs und zur Kündigung aller Mitgliedsverträge aufgefordert worden. Doch die Geschichte der DeGeKa dürfte eine kurze bleiben.

Schlange verschlingt Hauskatze in Thailand
In Thailand hat eine riesige Python eine Katze verspeist - und anschließend das tote Tier wieder ausgewürgt. Das Tier versteckte sich gerade unter dem Bett und wehrte sich mit allen Mitteln gegen ihre "Festnahme".

Bibiana Steinhaus pfeift am Wochenende erstmals erstklassig
Die Polizeibeamtin aus Hannover pfeift seit Jahren Fußballspiele im Männerbereich, seit der Saison 2007/08 auch in der 2. Beim Spiel Hertha BSC gegen Werder Bremen steht damit in der Liga erstmals eine Schiedsrichterin auf dem Platz.

Other news