Starkes Erdbeben erschüttert Mexikos Küste - Tsunami-Warnung für ganze Region

Mexikansiche Soldaten postierten sich vor schwer beschädigten Geschäften in der Hafenstadt Veracruz

In der Nacht auf Freitag sind rund 50 Millionen Menschen in Mexiko von einem schweren Erdbeben vor der Pazifikküste überrascht worden. Das Ausmass der Schäden ist noch nicht erfasst.

Für die Küsten mehrerer Länder in der Region wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben, die allerdings nach einigen Stunden wieder aufgehoben wurde. Die Behörden rechneten mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen.

Ein Erdbeben der Stärke 8.0 hat am frühen Freitagmorgen Mexiko erschüttert. Wenn dort die Erde bebt, werden unweigerlich Erinnerungen an das Jahr 1985 wach: Damals starben bei einem Beben der Stärke 8,1 mehr als 10 000 Menschen.

Immerhin: Die Tsunamiwellen waren mit einer Höhe von 70 Zentimetern kleiner als befürchtet.

Im März 2011 wurde ein Tsunami vor der Ostküste Japans ausgelöst, ausgelöst durch ein Erdbeben der Stärke 9,0. Vielerorts rannten verängstigte Menschen auf die Straßen.

Lokale TV-Sender berichteten von mindestens 15 Toten.

Nach Angaben von Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto ist das Erdbeben der Stärke 8,4 das stärkste in der Region gemessene Beben seit 1932.

Im April diesen Jahres erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 Mexiko-Stadt. Die Angst vorm nächsten großen Beben ging um. In Nepal sterben 721 Menschen, im benachbarten indischen Bundesstaat Bihar mindestens 277.

Im Bundesstaat Tabasco starb ein Baby, weil ein Beatmungsgerät im Krankenhaus wegen eines Stromausfalls nicht mehr funktionierte, ein weiteres Kind wurde beim Einsturz einer Mauer getötet, wie Gouverneur Arturo Nunez mitteilte. Die Erdstöße waren aber auch im rund tausend Kilometer entfernten Mexiko-Stadt spürbar sowie in allen Ländern Zentralamerikas und im südamerikanischen Ecuador. Auf ersten Bildern sind eingestürzte Fassaden und tiefe Risse in Hauswänden zu erkennen.

In der Hauptstadt Mexiko-Stadt wackelten am Donnerstag kurz vor Mitternacht (Ortszeit) Gebäude.

Von den zahlreichen heftigen Erdbeben, die Mexiko im 18. und 19. Jahrhundert trafen, sind kaum Personenschäden bekannt geworden. Rund eine Million Menschen sind von Stromausfällen betroffen.

Der Präsident des Nachbarstaats Guatemala, Jimmy Morales, rief im Staatsfernsehen zur Ruhe auf. Auch an den Küsten mehrerer mittelamerikanischer Länder muss laut Warnzentrum mit Flutwellen gerechnet werden. Es habe bereits 62 Nachbeben gegeben. Das Küstenstädtchen mit seinen 35.000 Einwohnern lag dem Epizentrum am nächsten - in einer Entfernung von 137 Kilometern.

Uhr: Die US-Erdbebenwarte USGS hat ein Nachbeben der Stärke 5,7 registriert. "Das gute in Mexiko ist, dass nach dem Beben 1985 alle Gebäude erdbebensicher gebaut wurden", so Müller.

In der Region sind Erdbeben nicht ungewöhnlich: Vor der Küste Mittelamerikas verlaufen Teile des sogenannten Pazifischen Feuerrings, der Bruchstellen in der Erdkruste folgt. Im Golf von Mexiko ist derzeit außerdem der Hurrikan "Katia" unterwegs.

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