Zoff um Bayer-Transfer eskaliert

KommentarAlario

Der Ärger um Bayer Leverkusens neuen Stürmer Alario geht weiter. Nun schaltet Bayer die Fifa ein. Der Klub von ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger hatte den 24-Jährigen kurz vor Transferschluss mithilfe einer Ausstiegsklausel verpflichtet, River Plate verweigert aber die Annahme der in dessen Vertrag festgeschriebenen 19 Mio.

Der argentinische Fußball-Verband AFA verweigert Bayer Leverkusen die Freigabe für den Neuzugang Lucas Alario und zwingt den Werksklub zu einem Eilverfahrensantrag beim Weltverband FIFA.

In einer Erklärung auf der offiziellen Homepage hat Alarios Ex-Klub River Plate in der Nacht zum Freitag Bayer Leverkusen attackiert und erläutert, warum der Klub die erforderlichen Dokumente für die Erteilung der Spielgenehmigung des Nationalspielers bislang nicht ins Transfer-Matching-System (TMS) der Fifa eingestellt hat.

"Bayer 04 Leverkusen hat für das Vorgehen des Verbandes und des Vereins keinerlei Verständnis". Die AFA gab den Spieler daher auch nicht frei.

Fraglich ist, ob die Klausel auch während der laufenden Saison gezogen werden durfte. "River Plate hatte Lucas Alario das vertragliche Recht eingeräumt, gegen die Zahlung einer Ablösesumme den Verein zu verlassen". Leverkusen ist vom Gegenteil überzeugt. "Durch die Weigerung der Argentinier, den Spieler freizugeben, kann der Werksklub nun beim Weltfußballverband die Registrierung Alarios als Spieler von Bayer 04 beantragen", hieß es in einer Mitteilung.

Lucas Alario war am Montag in Leverkusen eingetroffen und nahm am Dienstag erstmals am Mannschaftstraining teil. Am morgigen Samstag treten die Rheinländer am dritten Spieltag der Bundesliga bei Mainz 05 an (15:30 Uhr). Bayer-Trainer Heiko Herrlich verwies darauf, dass er grundsätzlich zweigleisig plane und keine Wasserstandsmeldungen zu Alario abgeben will. Die Vereinsverantwortlichen geben sich zuversichtlich, das er bald für Bayer auflaufen könnte.

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