AfD bezeichnet angebliche Weidel-E-Mail als Fälschung

Alice Weidel in der ZDF-Sendung

Der "Welt am Sonntag" liegt aber eine eidesstattliche Versicherung des Empfängers vor: ein früherer Bekannter von Weidel in Frankfurt am Main.

Die "WamS" veröffentlichte am Samstagabend den Wortlaut der angeblichen E-Mail Weidels.

Die 38-Jährige Unternehmensberaterin Weidel, die bislang das bürgerlich-liberale Aushängeschild der AfD sein sollte, bestreitet vehement, Urheberin der Mail zu sein. Darin sei von "Schweinen" die Rede, die "Marionetten der Siegermächte" des Zweiten Weltkriegs seien.

Weidel weist Vorwurf zurück Weiter soll sie geschrieben haben: "Der Grund, warum wir von kulturfremden Völkern wie Arabern, Sinti und Roma etc überschwemmt werden, ist die systematische Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft als mögliches Gegengewicht von Verfassungsfeinden, von denen wir regiert werden".

"Die Mail macht deutlich, wie tief der Rassismus und die Ablehnung der Demokratie in der AfD verankert sind", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Jan Korte, am Sonntag dieser Zeitung. Außerdem verunglimpfe Weidel die Bundesregierung: "Diese Schweine sind nichts anderes als Marionetten der Siegermaechte des 2".

Die AfD-Spitzenkandidatin sorgt in letzter Zeit für Schlagzeilen. Weiter heißt es, dass diese Regierung durch Überfremdung in Ballungszentren "molekulare Bürgerkriege" hervorrufen wolle, um "das deutsche Volk klein zu halten".

Die AfD wehrt sich gegen die Veröffentlichung einer E-Mail mit rassistischen Bemerkungen und demokratieverachtenden Thesen, die laut einem Zeitungsbericht mit dem Absender Alice Weidel gekennzeichnet ist. Der Empfänger der Mail führt laut der Zeitung mehrere Punkte an, die die Urheberschaft Weidels belegen sollen. Auch nach dpa-Informationen war "Lille" früher ein Spitzname Weidels.

Nach Bekanntwerden einer rassistischen und demokratiefeindlichen E-Mail, die von AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel stammen soll, hagelt es scharfe Kritik aus der CSU.

Zu der Zeit, aus der die Mail angeblich stammt, soll Weidel laut der Welt am Sonntag noch nicht Parteimitglied gewesen sein. Sie habe damals aber begonnen, sich im AfD-Vorläufer "Wahlalternative 2013" zu engagieren, schreibt die "WamS".

Linksparteichef Bernd Riexinger hat getwittert: "Wir müssen verhindern, dass diese Nazis und Rassisten in den nächsten Bundestag einziehen". Herrmann schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD aus. "Diese Mail ist eine Offenbarung". "Mit Leuten wie Dir wird die AfD wirklich gefährlich", wird aus dem Brief zitiert.

Widersprüchlich war Weidels Verhalten zuletzt auch bei ihren vorzeitigen Abgang aus dem ZDF-Wahltalk "Deutschland, wie geht's?"Die AfD-Politikerin verweigerte auf Nachfrage von Scheuer, sich vom Rechtsaußen Höcke zu distanzieren".

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