Grotesker Streit um Anti-Kurz-Video der SPÖ

Der SPÖ-Berater Tal Silberstein wurde in Israel festgenommen

So krame die Volkspartei Konzepte des vormaligen SPÖ-Beraters Silberstein aus dem Juni als vermeintlichen Beleg hervor. Wie das Nachrichtenmagazin profil in einer Vorab-Meldung für die am Montag erscheinende Ausgabe berichtet, hat der inzwischen geschasste Politikberater mehrere Anti-Kurz-Videos in Auftrag gegeben. Daneben erwähnte er auch die Facebook-Seite "Die Wahrheit über Sebastian Kurz", auf der eines der Anti-Kurz-Videos von Silberstein verbreitet worden sein soll. Die Werbeagentur GGK MullenLowe hat die Videos produziert. Sie seien außerdem nur für den internen Gebrauch gedacht gewesen. Jeder Mensch vom Fach wisse, dass Videos, die für Fokusgruppen produziert würden, in ebendiesen getestet würden, um sie für eine spätere Veröffentlichung zu optimieren, hieß es. Seine Agentur habe kein einziges Negativ-Campaigning-Konzept für den externen Gebrauch produziert.

Konkret geht es dabei um Social-Media-Videos, die Tal Silberstein angefertigt hat, der mit der Abwicklung von Umfragen und Fokusgruppen beauftragt gewesen war.

Die SPÖ wird alle rechtlichen Mittel gegen den Datendiebstahl prüfen. Es sei versucht worden, Details "auf allen Wegen" in Erfahrung zu bringen. Deshalb habe man auch die Unterstützung der Webseite politiknews.at eingestellt.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler weist die Kritik der ÖVP, die SPÖ betreibe Dirty Campaigning, zurück - und drehte den Spieß um: ÖVP-Chef Sebastian Kurz verbreite "Unwahrheiten über die SPÖ", meinte er im SPÖ-Pressedienst.

Ausgerechnet der in Israel verhaftete Ex-Wahlkampfberater der SPÖ, Tal Silberstein, soll die Videos in Auftrag gegeben haben, die nun die österreichische Politik erregen.

Dem Appell von Kurz an SPÖ-Chef Christian Kern, die Schmutzkübelgeschichten einzustellen, hielt er den Appell entgegen, "den Wahlkampf besser auf inhaltlicher Ebene zu führen". Daher verstehe sie nicht, was die SPÖ meine, wenn sie sage, sie hätte die Videos nicht direkt beauftragt: "Und dass diese nur für den internen Gebrauch sind, ist ebenfalls unglaubwürdig, zumal einiges davon bereits veröffentlicht wurde", so Köstinger.

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