Irres Wechsel-Beben in der Formel 1

Fernando Alonso Carlos Saniz

Teil des Deals ist angeblich auch der spanische Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz. Renault erhält also Sainz als Ersatz für Palmer; im Gegenzug erhält Honda mit Toro Rosso einen Ersatz-Motorenkunden und lässt McLaren ab 2018 mit Renault-Motoren antreten.

Die Scheidung zwischen McLaren und Honda löst somit ein wahres Erdbeben in der Formel 1 aus.

Sainz soll bereits im GP von Malaysia (1. Oktober) Teamkollege von Nico Hülkenberg bei Renault sein. McLaren kassierte eine dreistellige Millionensumme im Jahr für die Zusammenarbeit. Der Spanier hatte 2005 und 2006 mit Renault die WM gewonnen.

Red Bull hat es bei dem Deal vor allem auf die enorme Finanzspritze der Japaner abgesehen. McLaren wird laut Informationen von "Motorsport-Total.com" wahrscheinlich am kommenden Montag, aber sicher vor der Abreise nach Singapur den Vertrag mit Renault unterschreiben. Bis zum Wochenende oder in Singapur ist mit einer offiziellen Bekanntgabe zu rechnen. So kam es zum Tausch zwischen RBR und dem Traditionsteam aus Woking, das damit mitunter den Verbleib von Fernando Alonso sichert. Den Platz von Matsuhita als Entwicklungsfahrer würde Toptalent Lando Norris einnehmen. Das B-Team von Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz soll ab nächstem Jahr mit Honda-Motoren fahren, der aktuelle Honda-Partner McLaren wiederum von Renault beliefert werden. Offenbar sind die Red-Bull-Entscheidungsträger davon überzeugt, dass die Japaner ihre Probleme in nur einem Jahr in den Griff bekommen und der Herstellerdeal dem Team mit Sitz in Milton Keynes besser Perspektiven bietet als die zerrüttete Ehe mit Renault. Mit Renault-Power könnte McLaren vermutlich auf Red-Bull-Niveau um Podien und Siege fahren - Alonsos Minimalanspruch.

Sainz Wechsel setzt eine Kettenreaktion in Gang.

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