Hurrikan "Irma" schraubt sich die Westküste Floridas hinauf

Die Menschen in Florida sollen sich auf eine Evakuierung vorbereiten

Doch die wirbelnden Kräfte des Sturms reichten immer noch aus, um das Meerwasser in den Nordosten Floridas zu drücken, wo es in Jacksonville zusammen mit Müll und Abwasser brusthoch durch die Straßen schoss. Florida hat 20,6 Millionen Einwohner. Und das Ausmaß der Schäden ist noch nicht ansatzweise absehbar.

Medien berichten mittlerweile von Plünderungen in den evakuierten Gebieten. Nach einer ersten Bilanz hat der Wirbelsturm in Florida mindestens drei Menschen in den Tod gerissen.

Die Windgeschwindigkeit betrug bis zu 260 Stundenkilometer. "Irm" hatte zuvor Kuba und andere Teile der Karibik heimgesucht. Auf der Inselgruppe leben rund 70 000 Menschen. Das US-Hurrikan-Zentrum in Miami stufte den Tropensturm am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) in die zweithöchste Kategorie 4 ein. Florida sei insgesamt gut auf den Hurrikan vorbereitet, sagte Scott. Er soll mit seinem Pickup-Truck im Sturm gegen einen Baum gefahren sein. Auch Städte im Nordosten kämpften mit Überschwemmungen. Mehr als sechs Millionen Menschen sollen sich vor Hurrikan 'Irma' in Sicherheit bringen.

Genaue Angaben über die zerstörerischen Auswirkungen des Wirbelsturms lagen den Behörden noch nicht vor. "Raus mit euch!", schrieb das Büro des Sheriffs im Kurznachrichtendienst Twitter. Über dem Festland schwächte sich der Sturm zwar ab, die Lage bleibt aber angespannt.

Bange Blicke richteten sich auch an die weiter nördlich gelegenen Küsten Georgias und South Carolinas.

Irma erreichte am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern die Südspitze Floridas. Das Hurrikanzentrum stuft den Sturm dann offiziell herunter. Die Polizei von Miami meldete 28 Festnahmen von mutmaßlichen Plünderern.

In Miami wurde eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Durch die Altstadt und das Bankenviertel von Miami wälzten sich Wassermassen. Ob dadurch jemand zu Schaden kam, war zunächst unklar.

Während Florida das nächste Ziel von "Irma" ist, stehen mehrere Inseln in der Karibik buchstäblich vor einem Scherbenhaufen. Aber auf dem Dach lag ein Baum. Mehr als 6,5 Millionen Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Das entspricht gut einem Drittel der Bevölkerung des Bundesstaats.

Während "Irma" an der Atlantikküste für Überschwemmungen sorgte, ging das Wasser an der Golfküste im Westen zunächst zurück. Meteorologen machten deutlich, dass das für die Küstenbewohner eine schlechte Nachricht sei, schaufele der Sturm so doch mehr Wasser auf die Küste. Von Fort Myers bis Tampa bereiteten sich die Menschen auf das Eintreffen des Hurrikans vor. "Irma" werde schlimmer als Hurrikan "Andrew" sein, bei dem im Jahr 1992 65 Menschen ums Leben gekommen waren. Im französischen Teil von Saint-Martin wurden vier Tote und rund 50 Verletzte gezählt. Die Zahlen könnten noch steigen.

Präsident Donald Trump appellierte an die Menschen in den betroffenen Gegenden, wachsam zu sein und auf die Empfehlungen der Behörden zu hören. Schätzungen des Fachdienstes Air Worldwide entstanden Versicherungsschäden von 16 bis 33 Milliarden Euro. "Sagt nein zu Irma" oder "Irma, du machst uns keine Angst" war auf Holzplanken zu lesen, mit denen viele Ladeninhaber ihre Geschäfte verrammelten.

Auch in benachbarten Bundesstaaten Floridas wurde der Notstand ausgerufen. Viele Bewohner, die bereits durch "Irma" geschädigt wurden, flohen aus Angst vor dem herannahenden "Jose" auf Fähren und Fischerbooten.

Anders als beim Wirbelsturm "Harvey" in Texas vor zwei Wochen, als der Sturm tagelang über der Metropole Houston stoppte und Rekordmengen an Regen niedergehen ließ, zog "Irma" relativ rasch über Florida hinweg. Bereits am Sonntag hatte der niederländische König Willem-Alexander auf der Insel Curacao mit Opfern gesprochen.

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