Konflikt mit Nordkorea: Merkel bietet sich als Vermittlerin an

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die US-Regierung will ein Ölembargo durchsetzen und Textilexporte unterbinden.

Berlin. Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel ist angeblich bereit, sich in eine Initiative zur Beendigung der Krise um Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramm einzuschalten: "Wenn unsere Beteiligung an Gesprächen gewünscht wird, werde ich sofort Ja sagen", sagte sie in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Dabei verwies sie auf die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Es habe sich um eine lange, aber wichtige Zeit der Diplomatie gehandelt, die zu einem "guten Ende" gekommen sei. Sie warb demnach dafür, den Druck auf das Regime in Pjöngjang mittels weiterer Sanktionen zu verstärken, um dessen Bereitschaft zu erhöhen, eine friedliche Lösung auf dem Verhandlungsweg zu suchen. Sie könne sich so ein Format für die Beilegung des Nordkorea-Konflikts ebenso vorstellen, sagte Merkel. "Europa und speziell Deutschland sollten bereit sein, dazu einen sehr aktiven Teil beizutragen".

Im Laufe der Woche hatte sie bereits wegen des Konflikts mit den Präsidenten Frankreichs, der USA, Chinas und Südkoreas sowie dem japanischen Premierminister telefoniert. Die Zeitung erinnerte daran, dass ein Herzchirurg der Berliner Charité 2008 "in einer Geheimmission" den Vater und Vorgänger des jetzigen nordkoreanischen Staatschefs, Kim Jong-il, behandelte.

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