Rummenigge: "Wer öffentlich kritisiert, kriegt Stress mit mir"

Manuel Neuer

"Wer öffentlich den Trainer, den Verein oder die Mitspieler kritisiert, kriegt ab sofort Stress mit mir persönlich".

Lewandowski-Berater Barthel habe das kritische Interview im "Spiegel" bewusst am Verein vorbei organisiert und schade damit vor allem dem Torjäger. Der mächtige Präsident der Münchner, Uli Hoeneß, hatte bereits mehrmals betont, dass der deutsche Rekordmeister nicht bereit ist, 100 oder 150 Millionen für einen neuen Spieler zu investieren.

Rummenigge weiter über seinen Spieler: "Salihamidzic (Bayerns Sportdirektor, Anm.d.Red.) hat ein Gespräch mit ihm geführt".

Verständnis für die klaren Worte des Toptorjägers hat Rummenigge nicht.

Lewandowski habe sich "offenbar von den Paris-Transfers irritieren lassen. Im internationalen Fußball ist das schon längst eine Summe, die eher Durchschnitt als Spitzenwert ist", sagte Lewandowski, der Abstand zu teils irrwitzigen Transferausgaben wie bei Paris St. Germain mit Neymar und Kylian Mbappe sei "wirklich riesig". Ein Ende des Transferwahnsinns kann sich Lewandowski nicht vorstellen: "Fußball ist Kapitalismus pur, jeder will in dieser Branche Geld verdienen". Der Pole habe zuletzt schon in der Rückrunde "unzutreffende Vorwürfe gegen die Mitspieler erhoben, dass er nicht genügend unterstützt worden wäre".

Und überhaupt, so Rummenigge weiter, müsse sich der Stürmer "keine Sorgen machen". Wir haben auch diese Saison wieder einen sehr guten Kader. "Immerhin haben wir damit in den letzten 5 Jahren alle nationalen und internationalen Titel gewonnen". "Er hat bis 2021 ohne Ausstiegsklausel unterschrieben". Das war auch hier wieder der Fall. Doch der FC Bayern denkt aktuell nicht im Traum daran, seinen Starstürmer an einen anderen Verein abzugeben. "Er schadet damit Robert".

Mit Blick auf die immer wieder aufkeimenden Gerüchte um Real Madrid sagt der Bayern-Boss: "Und wenn Lewandowski sich über die Asien-Reise beschwert, die wir machen, sollte er wissen, dass sein vermeintlicher Traumverein Real Madrid im Sommer 24 Tage in der Hitze unterwegs war - doppelt so lange wie wir". Wohl kaum, will er sich den "Stress" mit seinem Chef ersparen.

Related:

Comments

Latest news

Wöhrl bietet bis zu 500 Millionen Euro für Air Berlin
Die Flüge finden dann unter dem Namen und der Flugnummer der Partner statt, verbunden mit dem Hinweis "Operated by Air Berlin". Ein Verkauf an eine andere Fluggesellschaft dürfte aller Vorsaussicht nach von Kartellwächtern geprüft werden.

Froome gelang Double Tour/Vuelta, Denifl bester Österreicher
Der Schlüssel zu seinem Erfolg war, wie schon bei seinem vierten Tour-Triumph im Juli, die exponierte Stellung seiner Mannschaft. Mit dem gestrigen "Schaulaufen" in Madrid hat Christopher Froome seinen Fluch bei der Spanien-Rundfahrt beendet.

Opel könnte rein elektrische Automarke werden
Die Beschäftigten in den deutschen Werken sind über einen Tarifvertrag bis Ende 2018 vor Entlassungen sicher. Sei man besser, schneller und anpassungsfähiger als die Konkurrenz, "sind Arbeitsplätze automatisch sicher".

Merkel bietet Initiative im Konflikt mit Nordkorea an
Sie verwies auf die jahrelangen Verhandlungen über Irans A-Programm, an denen Berlin neben den UN-Vetomächten teilgenommen hatte. Sie könne sich so ein Format für die Beilegung des Nordkorea-Konflikts ebenso vorstellen, sagte Merkel.

Gläubige in Sorge: Papst verletzt sich bei Vollbremsung im Papamobil
Er blutete leicht und setzte mit Blutflecken auf der weißen Soutane seinen Besuch in der Karibikmetropole fort. Nach Ende der Fahrt wurde der Schulterumhang offensichtlich gesäubert, die Braue zierte ein kleines Pflaster.

Other news