Ehemaliger CDU-Generalsekretär Heiner Geißler im Alter von 87 Jahren gestorben

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren wie die

Er starb im Alter von 87 Jahren, wie die CDU am Dienstag bestätigte.

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler ist tot. Kohl berief den promovierten Juristen 1982 zum Familienminister. Das Amt des Generalsekretärs hatte Geißler von 1977 bis 1989 inne und damit länger als jeder andere Generalsekretär.

Geißler galt als Querdenker, der auch in seiner eigenen Partei mitunter aneckte. Von 1977 bis 1989 war er Generalsekretär der CDU und machte sich bundesweit einen Namen durch scharfzüngige Kritik an der politischen Linken.

Der Fall der Grenze zur DDR aber kam dazwischen. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über Geißlers Tod berichtet. Während seiner Zeit als Generalsekretär scheute er vor Polarisierungen nicht zurück. Eine seine letzten großen Aufgaben war die Moderation im erbitterten Streit um das Bahnprojekt "Stuttgart 21". So kritisierte er etwa noch im März die rheinland-pfälzische CDU-Chefin und Bundes-Vize Julia Klöckner, weil diese Reformen an den Hartz-Gesetzen abgelehnt hatte. "Heiner Geißler war das soziale Gewissen der Union", sagte Brok der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung Neue Westfälische (Mittwochausgabe). Ich bin tief erschüttert. "Er war einer unserer Besten".

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann schrieb ebenfalls auf Twitter, Deutschland verliere mit Geißler einen großen Demokraten und "streitbaren Politiker, der es keinem leicht gemacht hat. Seine Stimme wird fehlen".

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