Höwedes: Heidel wehrt sich gegen Fan-Kritik

Schalke-Fans kritisieren Transferpolitik

Auf Schalke rumort schon wieder.

Beim Schalker Heimspiel am Sonntag gegen den VfB Stuttgart (3:1) hatten Fans der Knappen mit Spruchbändern gegen die Transferpolitik des Vereins protestiert und vor drohendem Identitäts-Verlust gewarnt.

Gerade der Abschied von Kapitän Benedikt Höwedes verärgerte die S04-Anhänger.

"Die Plakate tun mir natürlich weh". Es tut mir auch leid, wenn bei einigen unserer Fans - gerade beim Wechsel von Benedikt - ein falscher Eindruck entstanden ist", sagte Heidel der "Bild"-Zeitung (Dienstag)".

Bereits in der vergangenen Woche sah sich Manager Christian Heidel wegen der zahlreichen Abgänge massiver Kritik ausgesetzt. "Wir wollten nicht, dass er geht".

Während der Partie gegen Stuttgart feierten die Fans Höwedes mit Sprechchören. "Vom Autohändler zum Identitätsschänder", hieß es auf einem Plakat, "70 Millionen ausgegeben und dabei 70 Prozent der Identität verloren", auf einem anderen.

Über ein vermeintliches Identitätsproblem bei Königsblau sagt Heidel: "Wer mich kennt, weiß, wie wichtig mir dieses Thema ist". "Wir achten sehr darauf, neue Identifikationsfiguren zu schaffen". Ich bin wohl einer der größten Fußball-Romantiker. Das müsse sich allerdings erst entwickeln: "Solche Figuren entstehen vor allem durch Erfolge - und davon gab es in der letzten Saison zu wenige". Auch ehemalige U19-Spieler wie Haji Wright und Luke Hemmerich verließen Schalke, zumindest auf Leihbasis.

Höwedes war in der Länderspielpause nach elf Jahren wegen fehlender Perspektive zum italienischen Meister Juventus Turin gewechselt. Trainer Domenico Tedesco hatte dem Weltmeister die Kapitänsbinde entzogen.

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