Bauer muss 3 Millionen an Rebel Wilson zahlen

Rebel Wilson Spende nach gewonnenem Gerichtsverfahren

Richter John Dixon erklärte am Mittwoch im Bundesstaat Victoria, wenn Wilson keine "substanzielle Entschädigung" erhalte, werde die Öffentlichkeit nicht von der Tragweite der Verleumdung überzeugt sein. Aus diesem Grund stehe ihr eine rekordverdächtige Summe als Schadensersatz zu: Bauer muss Rebel 2,75 Millionen Dollar zahlen [rund 2,3 Millionen Euro].

Wilsons Anwälten zufolge handelt es sich um die größte Entschädigungszahlung, die in der Rechtsgeschichte Australiens jemals verfügt wurde.

Der Medienkonzern habe im Verfahren versucht, seine Artikel über die Schauspielerin als "wahr oder belanglos" darzustellen, rügte Richter Dixon vom Obersten Gericht. "Eine solche Behauptung ist selbstverständlich schwerwiegend".

Hintergrund: Die 37-Jährige hatte sich im Juni erfolgreich vor Gericht gegen Berichte zur Wehr gesetzt, wonach sie Lügen über ihren Namen und ihr Alter verbreitet habe. Die acht entsprechenden Artikel waren 2015 in australischen Bauer-Zeitschriften wie Women's Weekly und OK erschienen. Bauer-Verteidigerin Georgina Schoff erklärte daraufhin, die Forderung sei "außergewöhnlich hoch" und fügte hinzu: "Der Ruf und die Wiedergutmachung lassen sich nicht mit Geld bemessen".

Related:

Comments

Latest news

Dana Schweiger zieht sich für PETA aus
Auch Schweigers Töchter Emma und Luna, die beide als Schauspielerinnen arbeiten, haben sich bereits zusammen mit PETA für Tierrechte eingesetzt.

Helene Fischer schwebte mit neuen Songs von der Decke in Hannover
Helene Fischer (33) setzt mit ihrer neuen Tournee, die sie gemeinsam mit dem Cirque du Soleil entwickelt hat, neue Show-Maßstäbe. Die im russischen Krasnojarsk geborene Sängerin gilt als Deutschlands bekanntester Schlagerstar.

Preisüberwacher geht gegen Booking.com vor
Wie Preisüberwacher Stefan Meierhans sagte, bestehe der Verdacht, dass die Plattform bei den Provisionen Missbrauch betreibe. August 2017 informiert, dass wir eine Senkung der Kommissionsraten in der Schweiz nicht in Betracht ziehen.

Strafe für Atomtest | Nordkorea: UN-Sanktionen sind "Provokation"
Die US-Botschafterin kündigte an, den Druck auf Nordkorea fortzusetzen, sollten sie "die gefährlichen Handlungen" nicht aussetzen. Nordkorea weise die Resolution kategorisch ab, hieß es den Staatsmedien zufolge in der Erklärung des Ministeriums am Mittwoch.

Eurosport: HSV legt Beschwerde bei der DFL ein
Markus Gisdol macht sich beim Ärger über die verkorksten Fußball-Übertragungen von Eurosportzum Anwalt der Fans. Christian Seifert , der DFL-Chef, müsse nun eingeschaltet werden.

Other news