Sturmbö weht Rollstuhlfahrer in Elbe - Mann ertrinkt

Erster Herbststurm erreicht Brandenburg am Mittwoch

Der Wetterumschwung mit Starkregen und tiefstehender Sonne löste vermutlich auch eine Unfallserie auf der Autobahn 2 im Münsterland aus. Es ist bereits der zweite durch den Sturm bedingten Todesfall in der Hansestadt. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde am Elbanleger Blankenese ein Rollstuhlfahrer nach Angaben von Zeugen in den Fluss geweht. Ein Großaufgebot suchte mit Tauchern, Booten und einem Hubschrauber nach dem Mann, konnte ihn aber nur noch tot bergen. Eine geplante Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch in Ludwigshafen werde "bei jedem Wetter" stattfinden, teilte der rheinland-pfälzische SPD-Landesverband mit. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers hatte sich das Gerüst vermutlich in Folge starker Windböen vom Dach eines siebengeschossigen Bürogebäudes gelöst. Ein Mann wurde demnach von einem Gerüst erschlagen. Er starb später an seinen Verletzungen.

Mit heftigen Windböen und Starkregen ist das Sturmtief "Sebastian" am Mittwoch über Teile West- und Norddeutschlands hinweg gezogen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Mittwoch vor Orkanböen, die in einzelnen Fällen Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde erreichen könnten.

In Flensburg schlossen wegen der Sturmwarnungen die städtischen Kindertagesstätten, gleichzeitig gab es eine Empfehlung für Schulen, ebenfalls zu schließen. An der ostfriesischen Küste wurde für den Abend und die Nacht ein Pegel von rund einem Meter über dem mittleren Hochwasser erwartet.

Für Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein warnte der Wetterdienst weiter vor orkanartigen Böen. In der Nacht soll sich die stürmische Wetterlage nach Angaben der Meteorologen zunehmend in Richtung Osten verlagern.

Uhr: Ein umgestürztes Baugerüst hat am Mittwoch einen Passanten in der Hamburger Innenstadt unter sich begraben und lebensgefährlich verletzt. Offenbar hatte ihn mindestens ein Gerüstteil getroffen. Der erste Herbststurm "Sebastian" leitet den Jahreszeitenwechsel ein und ist nicht gänzlich ungefährlich. An der Nordsee fielen etliche Fährverbindungen aus. "Das Wetter ist zu extrem", sagte die Sprecherin am Morgen. Doch während die Südhälfte mit Ausnahme der höheren Mittelgebirgs- und Alpenlagen lediglich einen auffrischenden Südwestwind mit Böen von 50 bis 60, vereinzelt auch 70 km/h mitbekommen wird, sind in der Nordhälfte neben dem kräftigen südwestlichen Mittelwind zeit- sowie stellenweise Windspitzen um 80 km/h zu erwarten.

Auch an Land wird Tief "Sebastian" wohl Schaden anrichten.

Im nordrhein-westfälischen Duisburg riss der Sturm zahlreiche Bäume aus dem Boden. Der Sturm könne sie so leicht entwurzeln, erklärte der Meteorologe. Weiter landeinwärts wehe der Wind etwas schwächer. An der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns muss mit Böen in einer Stärke von bis zu 110 km/h gerechnet werden.

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