Beim FC Bayern brodelt es ganz gewaltig

Ancelotti War Fehler ihm eine Pause zu geben

"Das ist nicht okay". Auftaktsieg in Folge in der Champions League, weiter Feuer am Dach. Aber manchmal verstehen sie nicht, wie jetzt Franck Ribéry, dass ich nicht wegen der Leistung auswechsle. Er verschärfte sein Tempo erst, als er die Seitenlinie überquert hatte und sich der Bank näherte.

Der Plan des Münchner Ensembles, die Niederlage vom Wochenende in der Bundesliga gegen Hoffenheim (0:2) vergessen zu machen, ging gegen René Weilers Anderlecht nicht auf.

- der pragmatische Carlo Ancelotti: Die Mannschaft spielt seit Saisonbeginn nicht so, wie sich Fans und Bosse das vorstellen. "Aber man muss es akzeptieren".

Am Abend zuvor hätte es den kindischen Trikotwurf des beleidigten Ribéry nicht auch noch gebraucht, um die brodelnde Gemengelage beim deutschen Fußball-Meister FC Bayern zu offenbaren. "Darüber werden wir sprechen". Der Holländer schwang sich zum Chefkritiker auf, benannte die Mängel des FC Bayern im Frühstadium der Saison. Von den Rängen kamen am Dienstag vereinzelt Pfiffe, der Italiener sah das 3:0, wie immer, pragmatisch: "Kein perfektes Spiel, aber generell bin ich zufrieden." Hm. "Du musst Lust haben vor den eigenen Fans". Arjen Robben bemängelte mit klaren Worten die Einstellung der Mannschaft im Spiel gegen den RSC Anderlecht. Selbst die frühe 1:0-Führung durch Robert Lewandowskis Foulelfmetertor in der zwölften Minute und der Platzverweis für Anderlechts Sven Kums wegen einer Notbremse beflügelte die Münchner nicht. "Da musst du geil sein und mehr Tore schießen", schimpfte Robben nach den Treffern von Elfmeterschütze Lewandowski, Thiago und Joshua Kimmich. "Gegen stärkere Gegner bekommen wir so Probleme". Die Zweifel an Trainer Ancelotti scheinen zu wachsen.

Niemand im Klub hat je öffentlich Zweifel am Trainer geäußert, aber das Verhalten der Spieler illustriert die Zweifel auf andere Weise.

Nicht alle reagieren so verständnisvoll wie Mats Hummels, der gegen Anderlecht nur auf der Bank saß.

Andere kennen das Münchener Innenleben schon seit vielen Jahren, und sie erkennen, wenn es bedrohlich rumort und rumpelt im Gefüge. Auch für Ribérys Auswechslung hatte Ancelotti gute Gründe. "Es waren noch zehn Minuten zu spielen und er hatte bereits eine Gelbe Karte". Der Weltmeister, mit dem Ancelotti nichts Rechtes anzufangen weiß, verließ die Arena wortlos, genauso wie Ribéry. "Wir müssen uns hinterfragen - alle", sagte Robben.

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