Bier-Inhaltsstoff Hordenin aktiviert Belohnungszentrum

Eine Gruppe junger Erwachsene trinkt Bier im Englischen Garten. | Bild dpa Matthias Balk

Jedenfalls meldete dies die Universität Erlangen-Nürnberg gestern, nur einen Tag vor Beginn des Oktoberfests in München, das neben allen anderen Superlativen auch das größte Bierfest der Welt ist. Chemiker hätten an der fränkischen Universität 13.000 Inhaltsstoffe von Lebensmitteln daraufhin untersucht, ob sie das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren und damit zufriedene Gefühle beim Konsumenten auslösen. Das Rennen machte dabei Hordenin, das in Gerstenmalz und Bier vorkommt.

In der Fachsprache wird dieses Phänomen hedonische Nahrungsaufnahme genannt. Ähnlich funktioniert Hordenin. Wie wie beim Dopamin passen die Moleküle auf den Dopamin-D2-Rezeptor. So wird das Gefühl der Zufriedenheit ausgelöst.

Möglicherweise sei es die Kombination aus Hordenin und Alkohol, warum Bier so zufrieden mache, sagte die Forscherin Monika Pischetsrieder.

Ob die im Bier enthaltenen Mengen für eine spürbare Beeinflussung des Belohnungszentrums ausreichend sind, untersuchen die Forscher zurzeit. Die bisherigen Ergebnisse deuteten auf einen stimmungssteigernden Effekt.

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