London-Terror: Zahl der Verletzten steigt auf 29

Explosion in Londoner U-Bahn

Nach dem Anschlag auf die Londoner U-Bahn hat die britische Regierung die Sicherheitsvorkehrungen im Land verschärft. Todesopfer gab es keine, auch weil die selbst gebastelte Bombe offenbar nicht richtig explodierte. Die Station liegt im westlichen Zentrum der Millionenmetropole, nahe dem Stadion des Fussballclubs FC Chelsea.

Angaben von US-Präsident Donald Trump, die Attentäter seien im Vorfeld "im Visier von Scotland Yard" gewesen, bestätigten die britischen Behörden nicht. Premierministerin Theresa May sagte, hinter dem "feigen Angriff" stecke zerstörerische Absicht. Die Detonation ereignete sich gegen 08.20 Uhr, mitten im morgendlichen Berufsverkehr. Die Explosion in einem Zug an der U-Bahn-Station Parsons Green im Londoner Westen wurde nach Angaben der Ermittler durch einen selbstgebauten Sprengsatz verursacht. Am Abend meldete n-tv, die Polizei habe einen Verdächtigen ermittelt.

Regierungschefin May sagte nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts in einer Fernsehansprache: "Der Sprengsatz sollte enorme Schäden anrichten". Sie appellierte an die Bevölkerung, sich möglichst normal ihrem Alltag zu widmen.

In Großbritannien gilt seit Freitagabend die höchste Terrorwarnstufe. Zunächst war von 18 Opfern die Rede gewesen.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan sagte, die Stadt werde sich von Terror nicht einschüchtern lassen. Was die Explosion in einer U-Bahn-Station im Südwesten Londons auslöste ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. May erwiderte, sie halte Spekulationen über die Täter für nicht hilfreich. Augenzeugen sprechen von panikartigen Zuständen. Eine Reporterin der Zeitung "Metro" sagte, ein weißer Behälter sei in dem Waggon explodiert. Viele Menschen erlitten Verbrennungen. Beinahe dreißig Menschen wurden in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert, die meisten von ihnen haben Verbrennungen.

"Ich befand mich im vorletzten Wagen", sagte eine Augenzeuge, "ich habe so etwas wie ein Zischen gehört". "Es war total entsetzlich". Im Fernsehen war ein großes Aufgebot an Rettungskräften und bewaffneter Polizei zu sehen. Der U-Bahnhof und ein Teilabschnitt der U-Bahnlinie wurden gesperrt.

Die Polizeipräsenz werde am Wochenende in ganz Grossbritannien stark erhöht.

Bei dem Anschlag handelte es sich um den vierten in diesem Jahr in der britischen Hauptstadt und den fünften in Großbritannien. Ein Mann starb bei einem Angriff auf Moscheebesucher Ende Juni in London. Mindestens 29 Menschen wurden verletzt, niemand davon schwer. Dort waren 22 Menschen getötet worden. Die Polizei sprach von einer Terrorattacke.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) drohte laut ihrem Sprachrohr Amak am Freitagabend mit weiteren Anschlägen. Der IS gibt an, hinter dem Anschlag zu stehen. 56 Menschen sterben, etwa 700 werden verletzt. Sicherheitskräfte erschießen den Täter.

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