Nordkorea schwört Rache — UN-Sanktionen

Nordkorea schießt erneut Rakete über Japan

Das verlautete in einer von der Staatsagentur KCNA verbreiteten Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums vom Montag. Nordkorea hatte zwischenzeitlich damit gedroht, Raketen in die Gewässer um die US-Pazifikinsel zu schießen, wo die USA einen wichtigen Militärstützpunkt haben.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bekräftigt, sein Nuklearwaffenprogramm fortzusetzen. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den jüngsten Test einer Mittelstreckenrakete durch Nordkorea, beschloss aber zunächst keine weiteren Schritte. Die Testrakete am Freitag flog nach südkoreanischen Angaben auf dem Weg über den Norden Japans bis in den Pazifik 3700 Kilometer weit - bei einer maximalen Flughöhe von 770 Kilometern. Allerdings würden die bestehenden Sanktionen sowohl von Nordkorea als auch von anderen Ländern immer wieder umgangen, hieß es in einem vor kurzem veröffentlichten Bericht von UN-Experten, die die Situation jährlich überprüfen.

Nordkorea hatte am Freitag erneut eine Rakete des Typs Hwasong-12 über Japan hinweggeschossen.

Kim habe den Test persönlich befohlen und ihn von seiner Kommandozentrale beobachtet, berichteten die nordkoreanischen Medien. Pjöngjang reagierte umgehend. Sollten sich die USA mit ihren Bestrebungen zu einer neuen Resolution mit verschärften Sanktionen durchsetzen, würden sie "den fälligen Preis bezahlen".

Anschließend lobte Kim die Atomtechniker und Militärs. "Es gibt die militärische Option", betonte der nationale Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster in Washington. Diese Option sei aber nicht die bevorzugte. Allerdings sei bald das Ende der Fahnenstange erreicht, was die Möglichkeiten von Sanktionen und Diplomatie angehe, das Atomprogramm des asiatischen Landes einzugrenzen. Die am Montag beschlossenen Strafmaßnahmen der UN sehen unter anderem eine Deckelung der Öllieferungen an das Land und ein Verbot von Textilexporten vor.

Die UN-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sagte, sie habe kein Problem damit, das Problem Nordkorea bei einer Eskalation der Krise an Verteidigungsminister James Mattis zu übergeben: "Ich denke, er hat eine ganze Reihe Optionen". "An diesem Punkt kann der Sicherheitsrat nicht mehr viel tun, wenn man schon 90 Prozent des Handels und 30 Prozent des Öls (Importe) gekürzt hat".

Japans UN-Botschafter Koro Bessho sprach in New York von einer "ernsten Bedrohung für unsere eigene Sicherheit" sowie einer "wirklichen Gefahr für den Frieden und die Sicherheit der ganzen Welt".

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, der am Wochenende unter anderem zu politischen Gesprächen nach China reist, sprach sich für eine Kombination aus wirtschaftlichem Druck und Verhandlungsangeboten im Atomstreit mit Nordkorea aus.

- Nordkorea demonstriert damit zum einen, dass es sich auch von dem erhöhten internationalen Druck nicht abschrecken lässt, sein Atom- und Raketenprogramm voranzutreiben. Die Führung in Pjöngjang wirft den USA und Südkorea vor, Nordkorea zu bedrohen.

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