Explosion in Londoner U-Bahn - Lage unklar

Polizei nimmt 18-Jährigen fest

Sollte sich sicher bestätigen, dass es ein Terroranschlag war, wäre es bereits der vierte in diesem Jahr in der britischen Hauptstadt und der fünfte in Großbritannien.

Eine selbstgebaute Bombe war am Freitag in einer voll besetzten U-Bahn nahe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green explodiert. 29 Menschen trugen Verletzungen davon, niemand schwebt laut Behörden in Lebensgefahr. Während 18 Opfer in Krankenhäuser gebracht wurden, haben drei Verletzte eigenständig Krankenhäuser aufgesucht, hieß es in einer Mitteilung des staatlichen Gesundheitsdiensts NHS. Acht konnten bis zum Abend wieder entlassen werden. Die Behörden gehen deshalb von einem terroristischen Hintergrund aus. Und auch das Motiv war zunächst unklar.

Die Terrormiliz Islamischer Staat erklärte, die Explosion sei von einer mit ihr verbündeten Einheit verübt worden.

In sozialen Medien kursierten Bilder und Videos von einem weißen Eimer in einer Supermarkt-Tüte, der in dem Waggon eine kleine Explosion ausgelöst haben soll.

Ein Grossaufgebot an Rettungskräften und bewaffneter Polizei war innert weniger Minuten zur Stelle.

Augenzeugen sprachen von einem lauten Knall und einer "Feuerwand", die sich in dem Waggon ausgebreitet habe. Aus dem Eimer hängen Drähte. Nach BBC-Informationen wurde der Sprengsatz ferngezündet. Eine Frau namens Emma schilderte: "Nach einer Weile stapelten sich die Menschen übereinander, weil einige beim Laufen umgefallen waren". Die Menschen seien in Panik aus der U-Bahn-Station geflohen. Londons Bürgermeister Sadiq Khan schrieb: "Unsere Stadt verurteilt die widerwärtigen Individuen, die mit Terror versuchen, uns zu schaden und unsere Lebensweise zu zerstören". "Terrorismus kennt keine Grenzen und wird besiegt, indem man zusammenarbeitet", erklärte Tajani auf Twitter. Wie Scotland Yard mitteilte, wurde der 18-Jährige im Hafenareal von Dover verhaftet. Man müsse proaktiv sein. Der Sprengsatz, der mitten im Berufsverkehr in einer Londoner U-Bahn hochging, hätte eine weit schlimmere Wirkung haben können. Die Londoner Polizei sprach von einer "nicht hilfreichen Spekulation" des US-Präsidenten. Die Regierung hatte die höchste Warnstufe zuletzt nach dem schweren Anschlag eines islamistischen Selbstmordattentäters mit 22 Toten bei einem Popkonzert in Manchester ausgerufen.

Im März war ein Attentäter auf der Londoner Westminster-Brücke mit einem Auto gezielt in Fussgänger gerast, bevor er einen Polizisten auf dem Gelände des Parlaments niederstach. Fünf Menschen starben. Acht Menschen kamen bei einem Angriff auf das Londoner Ausgehviertel Borough Market und die London-Bridge ums Leben. Ein Mann kam bei einem Angriff auf Moschee-Besucher Ende Juni in London ums Leben.

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