Grünen-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt: Jugendliche sind reif für die Wahl

Mitten im großen Stuhlkreis Die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt setzt gemeinsam mit dem Kandidaten Martin Schmeding im Saal des Konstanzer Restaurants Terracotta den Wahlkampfhöhepunkt ihrer Partei

Schließlich geht es bei diesen Parteien - anders als bei der AfD oder den Linken - um eine Regierungsbeteiligung als Junior-Partner. Göring-Eckardt warnte vor weiteren vier Jahren des "Aussitzens und Stillstands" unter einer großen Koalition sowie Rückschritten durch ein schwarz-gelbes Bündnis aus Union und FDP. Es gehe darum, den Mut zu haben, "endlich auch im Bund das Land mitzugestalten". Die Grünen sind derzeit an zehn Landesregierungen beteiligt.

Im Wahlkampf-Endspurt verschärfen die Grünen noch einmal den Ton gegenüber der FDP, die zeitgleich auf einem Sonderparteitag einige Kilometer entfernt die Schlussphase einläutete. Im kurzfristig gefundenen Veranstaltungslokal "Da Vinci" in VS stimmten sich die Anhänger und Freunde mit Musik Bob Dylan auf die Veranstaltung ein, es gab grünen Tee und Traubenzucker mit der Aufschrift "ErneuerbareEnergieen", bis Göring-Eckardt auf die Minute pünktlich eintraf. Schwarz-Gelb sei eine Gefahr für den Fortschritt.

FDP und Grüne liegen in den Umfragen etwa gleichauf - die Liberalen haben im Kampf um Platz drei aber die Nase leicht vorn. Aktuelle Umfragen sehen dort allerdings die AfD mit Prognosen zwischen 8 und 10 Prozent.

Auch im Leitantrag, den die Delegierten am frühen Nachmittag beschließen sollen, warnt die Partei vor einem schwarz-gelben Bündnis. Einzige Regierungsoption für FDP und Grüne ist ein "Jamaika"-Bündnis mit der Union". "Die Leute zahlen die Hälfte ihres Gehaltes für Miete, das können wir nicht akzeptieren", so Göring-Eckardt.

Dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz hielt sie vor, einen "Blankoscheck" für die Neuauflage der großen Koalition ausgestellt zu haben: "Was Sie da machen, ist Politikdumping, Herr Schulz!"

"Immer mehr werden politisch schon heute die Weichen für morgen und übermorgen gestellt", sagte Göring-Eckardt.

"Wir sind bereit, nach der Bundestagswahl mit allen außer der AfD zu verhandeln", heißt es in der Beschlussvorlage. Deren Politiker seien nichts anderes als Rechtsextremisten: "Wer der AfD richtig eins reingeben will, muss Bündnis90/Grüne wählen".

Parteichef und Spitzenkandidat Özdemir hatte zuvor gesagt, der 24. September entscheide "über das Gesicht" Deutschlands: "Es geht darum, unser freiheitliches Land gegen den drohenden Rechtsruck in Deutschland zu verteidigen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

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